Ostern am Lake Pukaki

Montag, 24.04.2017

 

Lake Pukaki 14-18.4.17 

 

Moinsen,

 

In der Nähe von Twizel trafen wir uns also mit Fabi,Aileen,Johanna und Emma wieder und aßen den wohl besten Lachs unseres Lebens bei der „High Country Salmon Farm“. Der Lachs wird dort jeden Tag frisch gefangen und perfekt in Form von Burgern, als Sandwich oder in ganzen Gerichten zubereitet. Außerdem wird Kalt und Heiß geräuchert. Der Lachs war zart wie Butter und der tolle Geschmack überzeugte uns sofort! Absolut Empfehlenswert! smile

Den Rest des Tages verbrachten wir sechs am Lake Pukaki und genossen die Sonne und den fabelhaften Ausblick auf den Mount Cook. Am Abend gesellte sich auch noch Nick (ein Freund von Johanna und Emma) zu uns. Da an den nächsten 3 Tagen die Chance auf Südlichter (südliche Polarlichter) groß sein sollte, verbrachten wir den ersten Abend bis spät in die Nacht draußen, bevor wir uns halb erfroren und etwas enttäuscht ohne Südlichter in unsere Autos bewegten. Am nächsten Tag fuhren wir alle gemeinsam (bis auf Nick , der keine Lust hatte) zum Carpark am Fuße des Mount Cook, Der Mount Cook ist der höchste Berg in ganz Ozeanien und hat eine Höhe von knapp 3800 Metern. Gewaltiger massiver Berg, welcher zum größten Teil das ganze Jahr mit Schnee bedeckt ist! surprised

Da es keinen Weg hoch zum Mount Coo besteht, bestiegen wir ein Nebengebirge (Mount Sealy) bis zur Mueller Hut welche auf 1800 Höhenmetern liegt. Der Weg führte direkt am riesigem Mueller-Gletscher vorbei und man hatte dank des perfekten Wetters stets einen super Ausblick auf den Mount Cook und den Hooker Gletscher. Das der Mount Cook ,wie bei uns , den ganzen Tag unbewölkt ist grenzt schon fast an ein Weltwunder, da dieser ansonsten die meiste Zeit des Jahres tief in den Wolken hängt. Der Weg bis zur Mueller Hut war allerdings nicht gerade der einfachste Weg den wir bisher liefen und laut Svenja das härteste was sie je gemacht hat laughinglaughing

1,5 Std. lang 2200 Treppenstufen hoch tapseln (entspricht ca. Treppe laufen bis zum 170 Stock!surprised) und danach für 1,5 Std. eine sehr starke Steigung über Felsen und Gestein laufen, teilweise klettern.

Aber es hat sich vollkommen gelohnt und den Blick den wir oben genießen konnten werden wir wohl nie wieder vergessen, einfach unbeschreiblich. Schade das es in einigen Jahrzehnten nicht mehr möglich sein wird diese Gletscher zu sehen, da sie von Jahr zu Jahr immer mehr schmelzen werden.undecided

  

Nachdem wir zu sechst oben einige Zeit den Ausblick und den Augenblick genossen, mussten wir uns dringend auf den Rückweg machen, da die Sonne langsam unterging. Der Abstieg entpuppte sich aber an die nächste Tortur, denn mit immer noch müden Beinen sind 2200 Treppenstufen und auch das klettern über die Felsen selbst bergab nicht sehr angenehm. Die Knie bedankten sich bei allen, als wir endlich und genau mit dem Sonnenuntergang unten ankamen. Mal wieder perfektes Zeitmanagement! cool

Nach 1 Stunde fahrt waren wir wieder zurück am Campground, aßen schnell etwas und fielen allesamt glücklich und geschafft ins Bett. (@Hannes: es gab wieder Nudeln wink )

Am nächsten Tag saßen wir noch bis Nachmittags zusammen am Lake Pukaki, bevor Nick,Johanna und Emma uns verließen um nach Timaru zu fahren. Wir blieben noch eine Nacht mit Aileen und Fabi an dem selben Campground und wurden wieder von nicht auftauchenden Südlichtern enttäuscht. Trotzdem der von der Lage wohl schönste freedom Campground Neuseelands. Selten sind wir jeden Morgen mit so einem überwältigenden Ausblick wie hier (Mount Cook und Lake Pukaki) aufgewacht.smilecool

Am nächsten Morgen fuhren wir vier weiter nach Wanaka, genossen die Sonne und den Ausblick am Lake Wanaka (welcher im Herbst eindeutig schöner ist als im Sommer!) und hatten endlich wieder eine warme Dusche.

 

 

Die nächsten Tage werden wir über den Haast Pass bis zum Fox- und Franz Josef Gletscher fahren und evtl. dort einige Tage bei einer Familie Wwoofen (Arbeiten für Unterkunft und Essen). Außerdem steht Svenja´s Geburtstagsgeschenk von vorletztem Jahr auf dem Plan tongue-out

 

Bis denn wink

 

 

Pinguiiiiiiiiine in Oamaru

Freitag, 21.04.2017

 

Dunedin/Oamaru 11-14.04.17

 

Moinsen,

 

unser erster Tag in Dunedin war entgegen unserer Erwartung bis zur Nacht trocken. Nach kurzem einkaufen, reparieren unserer Beleuchtung im Auto und tanken, fuhren wir zur steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street.

Die Baldwin Street hat eine maximale Steigung von unfassbaren 35 % ,was aber leider auf Bildern nicht wirklich gut erkennbar ist und verrückterweise haben sich wirklich Leute dort angesiedelt. laughing Was einem auf die Idee bringt sich dort nieder zu setzten verstehen wir allerdings beide nicht wirklich. laughing

Die kommenden Stunden verbrachten wir in einem tollen Tierhaus, im friedlichen botanischen Garten und schauten uns einige tolle Kirchen an, bevor wir uns einen Parkplatz für die Nacht suchten.

Die nächsten Tage verbrachten wir überwiegend in der Library, da es ununterbrochen regnete und nutzten unsere Zeit dafür um unseren nächsten Urlaub zu planen. Da wir hier relativ nah an der Südsee sind und wir diese unbedingt ein Mal erkunden wollten, ist diese natürlich prädestiniert für einen kurzen Urlaub. Unser genaues Ziel stand noch nicht fest , aber nach stundenlangem Recherchieren und Abwägen von Vor-und Nachteilen haben wir einen Flug nach Samoa gebucht.smile Der Urlaub geht eine Woche vom 18ten bis 25ten Mai und Unterkünfte werden wir uns vor Ort suchen. Warum Samoa? Von vorne herein hatten wir 4 Favoriten aber Fiji ist uns einfach zu touristisch, Cook Islands leider zu teuer und Tonga doch etwas zu sehr abgeschieden. Samoa ist sehr viel abwechslungsreicher, weniger touristisch und hat trotzdem den Charme, die die gesamte Südsee verspricht. Vom Preis her bewegt sich das ganze zwischen Fiji und Tonga und die Flüge kosten uns ca. ein 6tel von dem Preis, den wir in Deutschland hätten bezahlen müssen. Außerdem fliegen wir statt 2 Tagen pro Flug auch nur 4,5 Stunden laughing smileWir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf einen hoffentlich Südsee-Traumurlaub. smilecool

In unseren „Libraraypausen“ verbrachten wir die Zeit mit Fabi und Aileen, die wir ja in Arrowtown kennenlernten, mit Johanna und Emma oder Jessica und Andi.

Nach 3 Tagen hing uns allerdings der Regen und Dunedin zum Halse raus und wir reisten zusammen mit Fabi,Aileen,Johanna und Emma weiter nördlich in Richtung Oamaru. Auf dem Weg dorthin guckten wir uns eine trotz Platzregen traumhafte natural cave in der Nähe von Waitati an und die seltsamen riesigen runden Steine am Strand von Moeraki an, bei dem bis heute unklar ist weshalb die da am Strand liegen.laughing

Am Abend verabschiedeten wir uns da die 4 weiter zum Lake Pukaki fuhren und wir uns noch die Pinguine in Oamaru angucken wollten.

Zu Zweit fuhren wir also nach Oamaru um uns einen guten Platz zu suchen. Endlich hörte nach 3 Tagen auch dieser unfassbar nervige Dauerregen auf und so konnten wir das schöne Oamaru genießen. Einzig und allein der Wind war immer noch sehr kräftig und so stark, dass die Wellen so kraftvoll waren, das diese an dem sicherlich 10 Meter hohen Wellenbrecher so stark zerbarsteten, das das Wasser über 40 Meterhoch in die Luft geschleudert wurde. Spektakuläre Augenblicke die wir dort zu Gesicht bekamen!! surprised

Nach dem das Meer sich gegen Dämmerung etwas beruhigte und die Nacht die Dunkelheit mit sich brachte , kamen auch schon die ersten Pinguine an Land. In Oamaru sind nämlich blaue Zwergpinguine mit einer Größe von 10 bis maximal 20 Zentimetern beheimatet. Da deren Nester allerdings ca. 300 Meter vom Meer entfernt liegen und die Menschen leider eine Straße und Gebäude zwischen Meer und Nachtlager der Pinguine bauten, müssen diese jeden Abend ihre Angst überwinden und über die Straße und zwischen den Gebäuden einen Weg zu ihren Nestern finden.

Leider haben einige Menschen keinen Respekt vor diesen fantastischen wildlebenden Pinguinen, halten keinen Abstand und leuchten diese mit Taschenlampen und Blitzlichtgewitter an ,bis diese nicht mehr wissen wo sie sind.undecided Völlig verängstigt verbrachten diese teilweise 5 Stunden im Gebüsch oder am Straßenrand , bis die meisten Menschen diesen Ort wieder verließen. Zum Tierschutz haben einige Neuseeländer sogar einen Tunnel unter der Straße errichtet , damit die Pinguine beruhigt die Straße überqueren können.smile Gerade das Verhalten der Asiaten hat uns wirklich geschockt! Die Pinguine an sich watscheln, wenn sie sich ungestört fühlen , ansonsten gemütlich über die Straße , sind super niedlich und können deutlich lauter schreien als wir es erwartet hatten.laughing

Die Nacht verbrachten wir in der Nähe am Strand und am nächsten Tag guckten wir uns die schöne Altstadt von Oamaru an. Aus unserer Sicht eine der schönsten Städte Neuseelands, wenn auch nicht sehr groß.

Am Nachmittag fuhren wir in Richtung Lake Pukaki um uns mit den anderen 4 wieder zu treffen. Aber die Storie kommt denn beim nächsten Mal wink

 

Bis denn tongue-out

 

Die Catlins

Dienstag, 18.04.2017

 Catlins 09.04.-10.04.17

 

Moin,

 

Wieder mal eine frische aber noch recht angenehme Nacht gehabt. Nachdem uns allerdings 2 Tage bei Minusgraden in den Nächten im Fjordland fast jegliche Körperteile abgefroren sind , sind wir dementsprechend aber auch bereits abgehärtet cool

Der erste Ort des Tages war der Curio Bay, an dem es angeblich möglich ist mit etwas Glück Pinguine zu sehen und mit Delfinen zu schwimmen. Leider haben wir weder irgendetwas gesehen noch sind mit irgendetwas geschwommen was bei den Temperaturen trotz Sonne auch sicherlich recht unangenehm gewesen wäre laughing

Etwas enttäuscht fuhren wir zu den Mclean falls. Ein ca. 30 minütiger Weg durch den Regenwald führt einen zu einem 22 Meter hohen Wasserfall. Unterhalb des Wasserfalls bildet sich ein See, welcher sich über bestimmt 50 größere Treppen seinen Weg nach unten sucht. Einer der schönsten Wasserfälle die wir hier bisher gesehen haben und außerdem ein super beruhigender Ort!

Als nächstes Ziel und vorerst unser letztes für den Tag war der Florence Hill lookout , an dem gemütliche 3 Stunden damit verbrachten Blog und Tagebuch zu schreiben und unser Buch weiter zu lesen. Abends fuhren wir denn zurück zum Curio Bay zurück , da unser Campground für die Nacht nur 5 Minuten entfernt lag und versuchten unser Glück erneut wurden aber wieder enttäuscht. laughing

Am nächsten Morgen trafen wir uns kurz mit Andi und Jessica und fuhren danach zum Cannibal Bay. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch beim „lost gipsy caravan“. Ein sehr begabter und noch viel kreativer Neuseeländer baut hier aus allem möglichen lustige und skurrile Spielsachen. Ich kann das echt nicht eindeutig beschreiben, weil es so verrückt ist. Von Selfmade Videogames über ein Klavier was verschiedene Gegenstände im Raum bewegt, bis hin zu einem beweglichen Wal ist wirklich alles dabei laughing Absolut Unbeschreiblich!!

 

Der Cannibal bay ist eine Bucht mit einem unfassbar schönem Strand und bietet einer neuseeländischen Seelöwenkolonie ein Zuhause, die überwiegend am Strand chillen, sich einbuddeln oder miteinander spielen cool

Nach einem kurzem Halt an einem altem Eisenbahntunnel , der nicht sonderlich spektakulär war, fuhren wir zum Nugget Point. Dort liefen wir den Weg zum Lighthouse von dem es möglich ist die im Meer liegenden „Nuggets“ (Felsformationen) zu sehen. Spektakulärer Ort der von mehreren Robbenkolonien beheimatet ist.

Zusammen mit Andi und Jessica versuchten wir danach am anliegenden Roaring bay nochmals unser Glück Pinguine zu sehen, welche allerdings auch da keine Lust auf uns hatten laughing

Die kommende Nacht verbrachten wir nach kurzzeitigem Wegproblemen und einem unglaublichem Sonnenuntergang zu viert in der Nähe von Dunedin.

 

Die nächsten Tage werden wir denn in Dunedin verbringen, da der Wetterbericht den ungeliebten Regen verspricht tongue-out

 

Bis denn wink

 

Höhlenexpedition 07-08.04.17

Mittwoch, 12.04.2017

 

Invercargill 07-08.04.17

 

Moinsen,

 

Mit frischen Beinen im Gepäck gerieten die Clifton caves, welche nur 10 Autominuten von unserem Campground entfernt lagen, in unser Visier. Die Clifton caves sind eine ca. 300 Meter lange unterirdische Höhlenformation, welche sich unter/durch 3 Berge/Hügel bildet. 300 Meter hört sich nicht viel an , allerdings ist der Weg sehr viel länger als man es sich vorstellen mag. Teilweise ist die Höhle Meter hoch und teilweise ist es notwendig durch sehr sehr enge Tunnel zu kriechen. Außerdem werden Kletterkünste vorausgesetzt und einige unterirdische Seen müssen überquert werden. Insgesamt haben wir ca. 40 Minuten für die gesamte Strecke gebraucht und hatten wirklich unheimlich viel Spaß. Da es in der Höhle natürlich komplett dunkel war konnte man sobald die Headlamps ausgeschaltet waren Glühwürmchen an den Decken hängen sehen. smilecool

Wie viel Spaß es gebracht hat veranschaulicht das Beispiel , dass auf den nächsten 30 Minuten fahrt bis zum Gemstone beach , Svenjas neues Abenteuerziel war ab sofort Höhlenforscher zu werden laughing

Den Gemstone beach an dem wir erfolglos auf Edelstein jagt waren hatten wir komplett für uns alleine. Die Klippen auf der einen Seite, das Meer auf der anderen und der tolle Sandstrand in der Mitte geben diesem Ort eine erstaunliche Atmosphäre. smile

Nach einer ruhigen Nacht in der Nähe von Riverton begaben wir uns am nächsten Morgen nach Invercargill deckten uns mit Lebensmitteln ein und genossen eine heiße Dusche in der Bus Station smile

Danach besuchten wir die kostenlose Demolition World, welche von einem super netten Ehepaar in den letzten 14 Jahren abgerissen und neu erstellt wurde. Die alten Gebäude auf dem Gelände wurden entfernt und durch unfassbare geniale und teilweise abstruse/gruselige Ideen eine Stadt aus weggeworfenen uralten Dingen erstellt. Und in und zwischen Bäckerei, Bank, Kirche, Krankenhaus oder Saloon etc. bewegten sich Esel, Hühner, Gänse, Enten und Pfauen ohne sich großartig von den Besuchern stören zu lassen. Fantastische Idee mit einer unglaublichen Umsetzung ! tongue-out

Darauf folgend fuhren wir nach Bluff um zum südlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes zu fahren. Der Südpool ist an dem Punkt keine 5000 Km entfernt und es war dementsprechend auch recht frisch. Auf einem Aussichtspunkt von dem es trotz Nebel möglich war Stewart Island zu sehen, trafen wir uns mit Jessica und Andi wieder.

Danach fuhren wir zu viert zurück nach Invercargill um uns die Beine bei einem Spaziergang durch einen kleinen freien Tierpark im Queenspark zu vertreten. Süße Wallebys (kleine Kangeroos), Alpacas, Schildkröten, eine 120 Jahre alte Eidechse, komische Schweine, Hühner und Hasenrassen und Rehe gab es dort zu bestaunen. Nach dem kleinen tierischen Rundgang verabschiedeten wir uns, da wir in die Catlins fuhren und die beiden die Nacht noch in Invercargill bleiben , um uns allerdings schon Morgen zu folgen. Wir werden uns daher sicherlich noch das eine oder andere Mal wiedersehen , da unsere Route über die nächsten 1-2 Wochen fast Identisch ist. laughing

Wir werden jedenfalls die nächsten Tage die Catlins bereisen, ein relativ wenig bewohntes Gebiet für neuseeländische Verhältnisse und für deutsche Verhältnisse wäre es eine Gegend, die wahrscheinlich nicht einmal auf der Deutschlandkarte vermerkt werden würde. laughing Empfang gibt es in dieser remote area auch nicht laughing

Bis denn wink

 

Das 8te Weltwunder

Dienstag, 11.04.2017

 Milford Sound 05-06.04.17

 

Moin Moin,

 

Punkt 7 Uhr fuhren wir uns zu dritt also zum Milford sound und genossen die nächsten 50 Km die atemberaubende Landschaft des Fjordlands. Kurz nach dem wir den wohl verrücktesten Tunnel Neuseelands durchfuhren, kamen wir endlich am Milford sound an , welcher uns sofort überwältigte ! Bei dem Bootstourunternehmen angekommen gab es wirklich noch Plätze für uns frei und so konnten wir gleich die erste Tour des Tages machen. Da die riesigen Berge am Rande des Fjords allerdings um 9 Uhr Morgens noch Schatten warfen wurde es dementsprechend kühl. Die Bootstour dauerte insgesamt 2 Stunden und ist wirklich zu empfehlen , denn sie ermöglicht einem Einblicke in Gegenden die man leider nicht anders erreichen kann. Was die Fahrt aber noch um ein Vielfaches toppte , war die Tatsache das wir auf der Hinfahrt zum Meer und auf der Rückfahrt beides mal von einer riesigen Delfingruppe begleitet wurden und diese teilweise direkt einen Meter von einem entfernt schwammen. Auch einige Jungtiere waren in der Gruppe dabei !!smile Außerdem gesellte sich noch eine Robbe dazu, die die ganze Zeit mit den Delfinen spielte. Laut dem Kapitän bietet sich die Sicht auf Delfine nur max. 1-2 Mal in der Woche bei dutzenden Touren am Tag. Wir hatten dieses Mal also endlich Glück mit den Delfinen cool Außerdem fuhren wir mit dem Boot noch unter einem riesigen Wasserfall, der komplett aus Gletscherwasser entsteht. Rudyard Kipling, der Autor vom Dschungelbuch und jüngster Literaturnobelpreisträger aller Zeiten, hatte den Milford Sound einmal das achte Weltwunder genannt und wir wissen nun auch warum!! smile

Völlig zufrieden gingen wir wieder an Land, verabschiedeten uns von Valentin , der in die Catlins wollte und fuhren zurück in die Richtung Te Anau. Nach dem uns bei dem verrückten Tunnel einige der schönen Keas über uns flogen , hielten wir bereits wenige Kilometer später das erste Mal an. Die Chasm Falls waren das Ziel und nach nur 10 min Laufweg erreichten wir diese auch. Das Wasser formt hier seit Millionen Jahren die Felsen und Steine und so entstanden riesige Höhlen , durch die nun ein Wasserfall fließt. Die Kraft des Wassers entzückt uns jedes Mal wieder!tongue-out

Als nächstes Ziel steuerten wir auf den Startpunkt des Walks zum Lake Marian.

Der Walk zum Lake Marian dauerte ungefähr 3 Stunden return und führt vorbei an einem starken Strom , flussaufwärts durch einen Märchenwald, bis zu einem See der völlig von riesigen teilweise mit Schneebedeckten Bergen liegt. Eindeutig einer der schönsten Walks die wir bisher gemacht haben und sehr empfehlenswert.

Da es langsam düster wurde als wir zurück waren, fuhren wir also weiter , da wir noch eine etwas weitere Strecke vor uns hatten. Wir machten zwar nur ein kurze Pause am Mirror lake und eine in Te Anau, allerdings schafften wir es trotzdem nicht vor der Dunkelheit an unserem Schlafplatz für die Nacht in Clifton anzukommen. Noch schnell im Dunkeln Nudeln gegessen und erschöpft fielen wir ins Bett.

Am nächsten Tag entschieden wir uns, begleitet von 2 wilden Hühnern, einen Tag völlig zu entspannen , da die Knie, Beine und Hüfte sich etwas von den anstrengenden Tagen zuvor erholen mussten.

Ab Morgen werden wir uns weiter südlicher begeben und zum südlichsten Ort Neuseelands fahren.

 

Bis denn wink

 

Routeburn Track an einem Tag

Dienstag, 11.04.2017

Routeburn Track 30.03-04.04.17

 

Moin Moin,

 

Der Pub-crawl den wir am Mittwoch zusammen mit Andi und Jessica und einer großen Gruppe anderer Bacpacker gemacht haben, war erstaunlich gut und es wurde uns so möglich einige der besten Clubs und Bars der Stadt kennen zu lernen. smile

Ansonsten verlief unsere letzte Arbeitswoche relativ ruhig und wir bekamen auch nicht wirklich viel Arbeit zu geteilt, so dass wir viel Zeit hatten uns von unseren ganzen Bekanntschaften zu verabschieden. Anders als in Coromandel ist der Platz in Arrowtown zu einem großen Teil von Langzeitcampern belebt und so war es möglich sich viel besser kennenzulernen. Mit Dave waren wir am Donnerstag im „New Orleans“ das mit schmackhaften Bier und Wein wie geschaffen war für das ein oder andere letzte Abschiedsgetränk.cool

Nach unserem letzten Arbeitstag blieben wir noch eine Nacht im Caravan und hatten einen schönen Abend mit Fabi und Aileen , die zufälligerweise am gleichen Tag wie wir bei ihrer Arbeit (Cargroomer) aufhörten und während der letzten Wochen auf unserem Campingplatz geschlafen hatten.

Am nächsten Morgen wurde Socke wieder komplett eingeräumt und schon ging es los auf die nächste hoffentlich genauso fantastische Reise wie sie bisher immer war. 

Anbei noch eine kleine Veranschaulichung wie der Herbst in Arrowtown eingeflogen ist. tongue-out

Nach nur wenigen Kilometern zwang uns der Lake Hayes aufgrund seiner grandiosen Spiegelung zu einem kurzen Halt, bei dem ich leider bemerkte das der Fokus meiner Spiegelreflexkamera nicht mehr funktioniert und auch durch intensives reinigen verbesserte es sich nicht. Das bedeutet also das ab sofort die Qualität unserer Reisefotos leider abrupt abnimmt und ich noch nicht genau weiß wann bzw. ob sich das Problem beheben lässt. frown Aufgrund der Tatsache das wir die nächsten Tage das Fjordland und somit der wohl natürlichsten Gegend Neuseelands bereisen ist das natürlich doppelt Schade, aber wie sagt man so schön „shit happens“. Muss das Handy nun geben was es kann laughing

 

Mit einer etwas angepissten Stimmung meinerseits fuhren wir danach zum nahe zu Queenstown liegenden Moke lake, den ich bei meinem Anstieg zum Ben Lomond aus gesehen hatte und der von oben völlig schwarz erschien. Der See ist allerdings in Wirklichkeit super schön und durchsichtig und hebte meine Stimmung sofort wieder auf normal Maß. Die Reise konnte also endlich losgehen cool

Nachdem wir einige Zeit am See entspannten, uns ganz unserem Alter entsprechend um das Wohl der Enten gekümmert haben laughing und die biestigen Sandflies aus unserem Auto entfernt hatten fuhren wir weiter Richtung Glenorchy. Dort suchten wir uns einen Platz zum schlafen inmitten der Berge und da ich am nächsten Tag den Routeburn Track laufen wollte ging es relativ früh ins Bett.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um 6 Uhr in der Früh damit ich ab 7 Uhr starten konnte. Noch schnell das Muesli hinunter geschlungen und ab gings in Richtung Routeburn-Startpunkt.

Der Routeburn track ist eine eigentlich Mehrtageswanderung (3 Tage sind empfohlen) mit einer Gesamtlänge von 32 km und einer der 10 Great Walks , welche sich in komplett Neuseeland verteilen.

Aus dem Grund das eine einzige Übernachtung auf dem Track bereits 54 $ kosten würde , habe ich beschlossen den gesamten Track allerdings an einem Tag zu laufen.tongue-out

Um 7 Uhr Morgens startete ich also meine Mission Routeburn und erreichte den höchsten Punkt des Tracks (1250 Höhenmeter) bereits nach wenigen Stunden, so dass ich viel schneller war als ich es erwartet hatte. Deswegen war es mir möglich noch über eine Nebenstrecke den 1550 Meter hohen Colincal Hill zu begehen, von welchem einem ein atemberaubender Blick auf die mit Schnee bedeckten Berge des Fjordlandes und den Milford Sound hat. Sogar das sicherlich weit über 100 Km entfernte Meer konnte man von dort aus erkennen.surprised

Der Routeburn track ist wirklich wunderschön , führt durch die beiden Nationalparks des Mt Aspring und des Fjordlands und gibt einem Einblicke in eine völlig unzivilisierten Welt. Denn nicht ein Mal eine Straße führt auch nur in der Nähe dieses Gebiets entlang , weswegen Svenja mit dem Auto einen Umweg von fast 400 Km fahren musste nur um ans Ende des Tracks zu kommen.

Während Svenja mit Socke die Gegend unsicher machte lief ich weiter bis zu Mckenzie Hut auf ca. der Hälfte der Strecke um meine erste Pause zu machen und etwas zu essen. Gestärkt führte mich der Track weiter durch Märchenwälder , durch endlose Steppe und an Wasserfällen und Bergen vorbei. Kurz vor dem Ende überraschte mich denn noch der größte Wasserfall des Tracks mit knapp 175 Höhenmetern und unten ergab sich ein erstaunliches Naturschauspiel, denn ein Regenbogen formte sich direkt am Fuße des Wasserfalls. Unfassbar tolles Erlebnis smile

   

Danach ging es fast nur noch Bergrunter und kurz vorm Ende holte ich Valentin wieder ein, der den Track an 2 Tagen lief und welchen ich bevor mehrmals getroffen hatte, allerdings durch die Nebenstrecken die ich lief verlor ich ihn immer wieder aus den Augen . Zusammen mit Valentin beendete ich den Routeburn Track nach knapp 9,5 Std. mit ca. 7 Std. reiner Laufzeit, 40 Km bei über 2000 Höhenmetern Laufstrecke in den Beinen und ca. 5000 verbrannten Kilokalorien. Bereits auf dem letzten Stück wunderte ich mich warum mir Svenja nicht wie abgemacht entgegen kam , aber ich vermutete zu diesem Zeitpunkt das ich wohl zu früh bin da ich einige Stunden vor meiner erwarteten Ankunft bereits am Endpunkt war. Unten angekommen stand Socke allerdings völlig alleine auf dem Parkplatz und von Svenja war weit und breit keine Spur. Die nächsten 1,5 Std. wartete ich also mit Valentin unten am Endpunkt , da ich versprach ihn mit zum nächsten Campingplatz zu bringen und wir beobachteten den verrückten einheimischen Papagei , den Kea. Der Kea ist laut Forschern eins der intelligentesten Tiere der Welt und ist unfassbar Neugierig. Ein kleiner Bastard ist er allerdings auch denn man sollte sein Auto und irgendwelche Sachen die einem wichtig sind nicht in der Nähe dieses Tieres lassen. Der Kea beraubt nämlich gerne Menschen und in seinen Nestern findet man des öfteren Geldbörsen, Handys oder Selfiesticks. Außerdem knappert er gerne an Autos und vor allem an deren Dichtungen herum. Dieses Schauspiel bot sich uns auch an diesem Tag an dem er bei einem Auto die Antenne , sowie fast alle Dichtungen des Autos abknapperte und wegriss.laughing

Nach 1,5 Std. des langen Wartens sprach mich jemand an ob ich heute den Track an einem Tag gelaufen bin , denn er traf Svenja unterwegs die mich wie verrückt suchte und dachte das mir etwas passiert ist. Anders als erwartet hat man nämlich im gesamten Fjordland rein gar keinen Empfang und so hatten wir uns auf der Strecke verpasst, da Svenja einen Nebenhügel noch kurz besichtigen wollte. So lief ich also etwas beunruhigt mit Valentin den Track wieder von der anderen Seite um Svenja zu suchen und mit immer müderen Beinen und ca. 30 min später fanden wir sie zum Glück auch wieder , da sie ein französisch Pärchen überredet hatte lieber zurück zum Auto zu laufen. Alles zum Glück noch ein Mal gut gegangen innocentsmile

 

Zu dritt machten wir uns im Dunkeln auf den Weg zum nächstgelegenen Campingground um unseren geschundenen Körpern Ruhe und Frieden zu geben. 

Morgen werden wir zusammen zum Milford Sound fahren und hoffen das wir auf gut Glück noch ein Platz auf der Bootstour bekommen. Können aufgrund des nicht vorhandenen Handyempfangs ja leider nicht anrufen und fragen laughing Aber hoffen wir mal das bestetongue-out

 

Bis denn wink

 

Genieße jeden Augenblick 20-29.03.17

Mittwoch, 29.03.2017

 Arrowtown 20.03-29.03.17

 

Moinsen,

 

Nachdem wir bei Vicky unserer Managerin die Kündigung eingereicht haben und die Gründe nannten war diese völlig geschockt. Sie war zwar alles andere als erfreut aber da wir die Kündigungsfrist von einer Woche eingehalten haben, blieb ihr nichts anderes übrig um das zu akzeptieren. Sonntag wird also unser letzter Tag hier sein und danach werden wir wieder weiter herumreisen. Ein kleiner Teil der Südinsel fehlt uns ja noch.tongue-out

 

Kommen wir aber zu dem für uns viel wichtigeren Teil der Woche und zwar die Tage der Freiheit.

 

Jedes Mal auf dem Weg nach Queenstown werden wir von dem Remarkables begleitet und dieses Gebirge macht seinem Namen alle Ehre. Thomas gab uns vor seiner Abreise noch den Tipp das man dort hinauffahren und denn ab dem Skigebiet bis zum 2200 Meter hohen Gipfel klettern kann. Gesagt, getan und so fuhren wir an unserem ersten freien Tag direkt bis zum Skigebiet hoch. Bereits auf dem Weg nach oben hat man eine unglaubliche Aussicht über Queenstown und die neuseeländischen Alpen. Des weiteren fliegen die Boings und Airbusse die in Queenstown landen an einem gewissen Punkt der Strecke sehr dicht auf gleicher Höhe an einem vorbei.

Oben angekommen umhüllt im inneren des Gebirges und mit einigen kleinen Wasserfällen an den Seiten und einem See in der Mitte begaben wir uns auf den Weg zum Gipfel um die gigantische Aussicht genießen zu können.

Der Weg bis zum Aussichtspunkt ist nicht komplett vorgezeichnet und teilweise kann nur grob erkannt werden in welche Richtung man am besten gehen sollte. Allerdings ist die Belohnung dafür umso klarer zu erkennen! Der Ausblick ist fantastisch und auch einen Felsvorsprung ,unter dem es komplett gerade bestimmt 500 Meter runter geht, konnten wir finden bei dem wir erst beim verlassen das umgefallene „Danger-Schild“ fanden cool

Diese Art von Ausblick ist einfach jedes Mal wieder fesselnd!

 

Am nächsten Tag wollten hingen die Wolken sehr tief in den Bergen was sehr ehrfürchtig aussah. Hier ein kleines Beispiel.

 

Am nächsten freien Tag trennten sich unsere Wege da Svenja ihren Swing endlich machen wollte. Da ich nicht bereit war fast 200 Dollar für etwas auszugeben , was ich nicht hätte genießen können (auch wenn ich nicht weiß warum aber selbst die kleinste Schiffsschaukel der Welt wäre der pure Horror laughing ) und sie das aber ungern alleine machen wollte startete sie einen Aufruf in der Facebookgruppe und fand nur kurze Zeit später Jessica die das auch nicht alleine machen wollte. Läuft also laughing

Nachdem Svenja mich morgens am Fuß des Ben Lomond track abgesetzt hatte fuhr sie also in die Stadt und traf sich mit Jessica um sich kennen zu lernen. Nachdem sie feststellen musste falsch geparkt zu haben ( 60 Dollar , die Strafen hier echt immer verdammt hoch) ging es für die beiden denn per Bus zum Canyon wo die Swing und der höchste Bungyjump Neuseelands (134 Meter freier Fall surprised) gemacht werden können. Aufgeregt und mit ein wenig Pipi in der Hose wurde es denn Ernst und die beiden wurden in ihrem Sitz befestigt. Nach kurzem Missverständnis mit der Platzwahl schwangen die beiden nach 70 Meter langem Fall sanft und völlig enthusiastisch die 300 Meter lange Strecke zwischen dem Canyon hin und her. Laut der beiden ein unglaubliches Gefühl und mit wahrscheinlich nichts zu vergleichen. Wer an riesigen Schaukeln Spaß hat das wohl beste Erlebnis das man haben kann!

Nachdem die beiden wieder oben befestigt wurden verarschten die Angestellten die beiden ein wenig und zählten von 3 bis 1 runter für den nächsten Swing, was die beiden zu einem voller Angst getriebenen Nooooo, nooooo, nooooo brachte laughing Hat also alles super geklappt und beide sind zum Glück unverletzt und super fröhlich wieder auf dem Boden abgesetzt wurden.smile

Ich verbrachte meinen Tag derweil mit dem wohl anspruchsvollsten Hike den ich hier bisher gemacht habe, dem Ben Lemmon Summit Track bei dem es erforderlich ist 1800 Höhenmeter zu überwinden bei ca. 15 km Laufstrecke! Nach harten 45 Minuten kam ich bei dem Punkt an bis zu dem man auch für 33 Dollar mit der Gondola hätte fahren können. Auf dem Weg dorthin überholte ich dann einen Kanadier (Chris) und eine Amerikanerin aus New York (Steph) denen ich mich dann nach kleiner Frühstückspause ab der Gondel anschloss um den Track nicht alleine laufen zu müssen. Auf dem Weg bis zum Saddle auf 1300 Meter Höhe sammelten wir denn noch James aus Australien ein und gingen den Rest dann zu viert weiter. Der schwierigste und steilste Teil ist allerdings mit Abstand die letzte Stunde hoch zum Gipfel bei dem die Beine ja bereits auch schon etwas Müde sind. Oben angekommen bekommt man dafür allerdings einen grandiosen 360° Panorama Blick über Queenstown, die Remarkables, den Lake Wakatipu, den Mount Chrichton und die neuseeländischen Alpen. Die wohl landschaftlich schönste Bergbesteigung die ich hier erleben durfte cool Nach ca. 1,5 stündigen Aufenthalt am Gipfel mit tollen interessanten Gesprächen und einer wahnsinnigen Aussicht begaben wir uns wieder auf den Weg zurück. James verabschiedete sich bereits an der Gondel (zu faul zum runter laufen laughing) und Chris blieb auf halber Strecke im Wald zurück, da er dort in einer Hängematte befestigt in 4 Meter Höhe zwischen zwei Bäumen wohnt laughing Verrückter Typ ey laughing Unten verabschiedete ich mich denn noch von Steph und setzte mich auf Svenja wartend an die Seite. Kurz nachdem ich der Polizistin glaubhaft weiß gemacht hatte das alles in Ordnung ist sammelte mich Jessicas Freund Andi ein, (der statt der Swing lieber Jetboat fahren war) da die beiden wohl etwas verspätet sind. Nachdem kurzem warten kamen die beiden allerdings freudestrahlend und so wusste ich auch endlich das alles gut gegangen ist (haben nämlich kein Handyvertrag aktuell , so dass ich die ganze Zeit im ungewissen warten musste laughing)

 

Alles in Allem ein richtig guter Tag bei dem einem wieder ein Mal bewusst wird was für eine tolle Erfahrung das hier alles ist! Also wer Lust auf diese Erfahrungen hat: nicht lang nachdenken sondern handeln!cool

 

Die anderen Tage verbrachten wir ansonsten wieder viel mit den Leuten auf dem Campingplatz allen voran mit Dave unserem Musiker mit dem wir morgen Abend Arrowtowns Kneipen unsicher machen werden laughingcool

Auch unsere Tenniscrew trafen wir an den Dienstagen wieder und gestern war leider das letzte Mal. Vor allem Fran und Paul sind einfach unfassbar eigene und tolle Persönlichkeiten und Timi und Nerilin sind einfach super lieb..smile

 

Heute Abend treffen wir uns denn noch mit Jessica und Andi zum Pub crawl.smile

 

Achja und wir haben noch eine Frucht probiert namens Kiwano welche vom Geschmack eine Mischung aus Kiwi und Banane ist und vom Aussehen an eine igelige Zitrone erinnert. Kurioses Ding laughing

 

Bis denn wink

 

Jumper 08-19.03.17

Montag, 20.03.2017

Arrowtown 08.03-19.03.17

 

Moinsen,

 

Am 09ten bekamen wir also wieder ein altbekanntes Gesicht zu Gesicht. laughing Thomas unsere Gesellschaft der letzten Woche gab sich die Ehre und verbrachte seine letzte Nacht auf unserem Arbeitsgrund. Den Abend genossen wir mit Wein, Bier und weiteren großartigen Gesprächen. Am nächsten Tag brachte Thomas seinen Campervan zur Vermietung zurück und wir sammelten ihn danach ein um noch etwas zusammen zu machen.

Da Thomas einen genialen spot in der Nähe kannte bei dem man von Klippen springen kann wurde das natürlich unser erstes Ziel. Wir sind hier nämlich eindeutig zu Klippenspringen-fans geworden. Bei diesem spot der von den locals liebevoll „little Thailand“ genannt wird ist es möglich von diversen Höhen zu springen, angefangen von 3 Metern bis zum höchsten von rund 15 Metern Höhe. Thomas ist diesen letzte Woche schon gesprungen und daher wusste er von wo man am besten springen kann, da es nötig ist weit genug abzuspringen weil unter einem noch einige Felsen herausragen die für die eigene Gesundheit am besten nicht getroffen werden sollten.cool

Am höchsten Punkt angekommen wurden wir doch etwas nervös , da unser höchster Sprung bisher aus lediglich 8 Metern stattfand und der Unterschied doch so groß war, dass wir dachten es wären über 30 Meter laughing

Nach kurzen Absprachen entschieden wir uns dazu das Thomas als Erster springt und wir beiden direkt hinterher springen, was allerdings nicht ganz so aufging laughing

Nachdem Thomas also sprang, dachte ich mir „nich lang schnacken“ und sprang mit Engelsflügeln im Gepäck und einer Mischung aus Eleganz und zum größten Teil nassem Stein hinterher. Entschuldigt meine Ausdrucksweise aber, Fuck war das Geil!! smile Der Sprung welcher laut Video fast 2 Sekunden freien Fall beinhaltet kommt einem vieel viel länger vor und die Kraft, die einen hinunter zieht, ist wirklich enorm!

Dummerweise hatte ich beim eintauchen vor lauter Adrenalin vergessen mein Gesicht so zu positionieren , dass dieses nicht auf die Wasseroberfläche trifft und auch vergessen meine Augen komplett zu schließen, so dass der erste Moment sich angefühlt hat als wenn ich Blind wäre laughing Immerhin erreichten wir unten eine Endgeschwindigkeit von über 60 km/h bevor uns das eiskalte Gletscherwasser unsanft abbremste!! Außer zwei blauen Flecken auf beiden Augenliedern ist aber alles wieder in Ordnung und ich bin des Sehens weiterhin mächtig cool

Bei völliger Aufregung und aufgrund des Adrenalins hatten wir erst gar nicht mitbekommen wieso wir nur Zweit im Wasser waren und so kletterten wir die steile Felswand mit Hilfe eines angebrachten Seils wieder hinauf. Dort stand Svenja einsam weil wir ihr zu schnell weggeschwommen sind laughing

Während ich mich erst ein Mal von dem ganzen Schock erholen musste sprang Svenja zu erst den 5 Meter Sprung um sich kurze Zeit später , nachdem wir Besuch von 2 weiteren Deutschen und einem Brasilianer der mit Boot anreiste bekamen, auch noch dem mächtigen 15 Meter Sprung zu widmen. Nervös mit zitternden Händen und voller Tatendrang sprang, sah und siegte sie laughing Zitat nach dem auftauchen „ahhhhhhh wie Geil„ laughing

Dem Brasilianer ging es übrigens nach seinem Sprung nicht so gut und so schwamm er mit dem linken Arm am Körper angelegt zu seinem Kollegen und seinem Boot zurück ( sah so aus als wenn er sich die Schulter ausgekugelt hat! surprised)

Die wohl verrückteste Aktion die wir bisher auf unserer Reise gemacht haben!!cool

Nach einiger Zeit gesellten sich noch 2 Franzosen zu uns und unten hielt ein weiteres Boot mit 4 Insassen an, die uns beim springen zu sahen. Als Anreiz durfte sich bei denen jeder ein Bier abholen der noch ein Mal springt und so flog einer nach dem anderen vom trockenem Felsen ins kalte Nass und bekam sein Belohnungsbier laughing

 

Zufrieden begaben wir uns danach noch zu dritt nach Queenstown um unsere halberfrorenen Körper wieder zu stärken. Dieses Mal gingen wir zum Devilsburger , der sich vor dem Fergburger eindeutig nicht verstecken muss! Sehr sehr Lecker. Nachdem wir also glücklich und satt waren, war der Zeitpunkt der Verabschiedung gekommen und so trennten sich leider unsere Wege, da Thomas kurze Zeit später wieder zurück nach Deutschland flog.

 

Ansonsten war unser Freizeitprogramm nach der Arbeit zum größten Teil davon geprägt in der Sonne zu brutzeln, den Körper fit zu halten und mit unseren lieben „Nachbarn“ zu schnacken. Einer davon ist übrigens ein großartiger Musiker (Dave Kennedy) dessen CD wir geschenkt bekamen und mit dem wir jeden Tag unsere Gespräche pflegen.

Außerdem trafen wir uns am Dienstag wieder mit unserer Tenniscrew die wir sehr vermissen werden , wenn wir hier abhauen werden.

 

Das wir hier gehen werden, wird auch nicht wie geplant im Juli stattfinden sondern sehr zeitnah , da das nicht vorhanden sein eines Teams doch sehr anstrengend ist und wir nicht in diesem wundervollen Land sind um Kinderspiele zu spielen. In einigen Tagen kommen unsere Manager wieder und denn werden wir denen verkünden das wir gehen werden. Danach werden wir erst ein Mal für einige Zeit weiterreisen und den Rest der Südinsel erkunden. smile

 

Ansonsten sind wir noch Abends am St.Patricks day in Queenstown gewesen, wo sich gefühlt die ganze Stadt auf den Straßen aufhielt und gefeiert hat. laughing

 

Anbei noch ein paar Bilder aus Queenstowns Umgebung



Bis denn wink

 

Happiness seems made to be shared 20.02-07.03.17

Mittwoch, 08.03.2017

Arrowtown 20.02.-07.03.17

 

Moinsen Leute,

 

 

Nun ist aus der nächsten Woche leider die übernächste geworden, was allerdings der Tatsache geschuldet ist, dass jeglicher Beitrag der ersten Woche wohl nicht über eine reine Informationsmitteilung hinaus gekommen wäre. laughing

 

Nun aber zum Wesentlichen tongue-out

In den 2 Wochen, die wir bisher hier sind arbeiteten wir hauptsächlich weiter im Bereich Housekeeping und übernahmen Nachmittags noch die Wäscherei für einige Stunden. Da die Art der Arbeit , bzw. die Art wie wir diese erledigen, weder anspruchsvoll noch von wesentlichem öffentlichen Interesse ist, denke ich ist es in Ordnung wenn ich darauf nicht weiter eingehe. Zu der anfänglichen Nettigkeit der Malteser , gesellte sich aber eine sehr unangenehme hinterhältige Art. Diese gefällt uns zwar gar nicht, aber da wir nicht hier sind um uns über andere zu ärgern und uns zum Glück auch die meiste Zeit nicht über den Weg laufen, nehmen wir das erst ein Mal so hin. Wenn es uns allerdings doch irgendwann anfängt richtig zu nerven werden wir wohl trotz unserer Toleranz und trotz der komfortablen Wohnsituation hier lieber unsere Segel aufschlagen und uns eine andere Arbeit suchen. laughing

 

Und nun kommen wir zu dem trotz dessen herausragendem Positiven unserer 2 Wochen hier. Das Wetter ist seitdem wir hier sind und obwohl der Herbst offiziell angefangen hat eher Südsee angehaftet und beschert uns täglich mit purem Sonnenschein und 25 Grad +. (Anmerkung der Redaktion; Die Südsee hat gerade lediglich mit durchschnittlichen 30 Grad wenige Grad auf der Celsiusskala mehr)cool

Außer das wir das Wetter auf unnachahmliche Art und Weise genossen, verbringen wir viel Zeit damit unsere Körper durch Laufen, Schimmen und Tennisspielen fit zu halten. Da wir am Campingplatz einen Tennisplatz haben können wir Letzteres sogar für Umme und lernten in der ersten Woche eine super nette etwas ältere 4er Local-Gruppe kennen , mit denen wir uns nun ab sofort immer Dienstags zum Tennis treffen. Gestern war es mal wieder soweit , aber wir spielten allerdings nur mit Timmi und Paul, da Fran und die andere, deren Namen wir nicht wirklich aussprechen können laughing , nicht konnten. Danach gibt es ganz typisch Englisch-Oldschool immer Tee+Biskuits mit witzigen und manchmal seltsamen Konversationen. Gestern versuchten wir Paul unsere deutschen Artikel beizubringen, welcher allerdings kläglich scheiterte. laughing

Macht immer wieder unglaublich viel Spaß mit denen die Zeit zu verbringen und da unsere Namen, besonders natürlich der Name Svenja, nicht wirklich einfach auszusprechen und zu merken sind bekamen wir aufgrund unserer Arbeit die Namen Micky und Mini (Housekeeping → house mouse → ...) tongue-out

Des Weiteren verbrachten wir die Abende der letzten Woche mit einem Deutschen namens Thomas. Dieser ist ein Art-Director im Bereich Marketing aus Berlin und verbrachte die letzten 3 Monate in Neuseeland.

Unseren freien Tag am Samstag verbrachten wir auch zu dritt und fuhren als erstes ins Skigebiet nach Cardrona , welches ca. 1 Stunde entfernt von Arrowtown auf 1600 Meter Höhe liegt.

Dort wollten wir eine Aktivität ausprobieren bei der man mit einem Gummireifen eine Rodelbahn hinunter fährt, die mit Wasser bespritzt wird. Aufgrund der Tatsache, dass die Bahn allerdings sehr kurz war und das Wetter auf der Höhe mit sehr kühlen Temperaturen und unfassbar starken Wind glänzte brachte diese nur bedingt Spaß. Deshalb und weil die Strecke aufgrund des Windes nach kurzer Zeit geschlossen wurde, fuhren wir wieder zurück nach Queenstown und gingen bei Fergburger essen. smile

Nachdem wir den abermals kulinarischen Burger verschlungen hatten und auch die Pommes mit Wasabi-Mayo zur Gänze vernascht war, wollten wir die nicht vorhandene Action von dem Morgen wieder einholen.cool

Deshalb kauften wir uns ein Gondelticket und 6 Fahrten auf der Lugebahn, welche uns ja bereits in Rotorua so viel Spaß brachte. Oben angekommen hat man eine unglaubliche Aussicht auf Queenstown, den lake Wakatipu und die Berge. Von dort aus wurde übrigens auch das berühmte Foto „Queenstown bei Nacht“ gemacht.wink

Die 6 Fahrten der Luge waren wieder ein Mal unfassbar lustig und wir holten auch alles aus der Strecke raus. Unfälle gab es zum Glück dieses Mal nur kleinere und so blieben Folgeschäden dieses Mal auch aus smile

Das war übrigens der einzige Tag bei dem die Wolken etwas vorhanden waren.

   

Abends gab es denn noch ein „was-ein-geiles-Leben-Bier“ und eine nette Unterhaltung. Thomas werden wir denn auch am 9ten noch ein Mal wieder sehen, da er am 10ten von Queenstown zurück ins wohl deutlich kühlere Berlin fliegt und seine letzte Nacht bei uns aufm Platz schlafen wird.

 

Übermorgen wird unserer nächster freier Tag sein an dem wir wieder versuchen werden, die unfassbar schöne und einzigartige Umgebung näher kennen zu lernen. cool

 

Bis denn wink

 

PS: Unsere alte „Heimat“ Coromandel geht gerade unter, da es dort ununterbrochen regnet und es die schlimmste Überflutung seit über 100 Jahren gibt. Wir waren wohl zur genau richtigen Zeit dort smile

 

Anbei auch nochmal ein Bild, bei welchem einer der unzähligen tollen Sonnenuntergänge zu sehen ist, die uns hier fast jeden Abend beschert werden. cool

 

lovely Queenstown

Donnerstag, 23.02.2017

 

Queestown/Arrowtown 17-19.02.17

 

Moin Moin,

 

In Arrowtown angekommen wurden wir von den Managern herzlichst empfangen und bekamen den ganzen Platz , der deutlich größer ist als der in Coromandel , gezeigt. Nebenbei gab es ein kleines Interview und nach kurzer Zeit entschied sich der Manager dazu uns einzustellen.

Wir haben also wieder einen Job cool

Da wir allerdings erst Montag anfangen sollten hatten wir somit noch 3 freie Tage in denen wir bereits trotzdem auf dem Platz schlafen durften. Die Tage haben wir dazu genutzt uns die Gegend etwas näher anzugucken und da Queenstown (die wohl coolste Stadt Neuseelands) direkt um die Ecke liegt , war das natürlich unser Ziel Nummer 1. cool

Am ersten Tag erkundeten wir die Innenstadt von Queenstown etwas, gingen baden im Lake Wakatipu und holten uns den weltbekannten Fergburger smile

Das Wasser im Lake ist wirklich das bisher kälteste in dem wir hier bisher gebadet haben und das waren bisher nicht gerade wenige und der Fergburger ist einfach nur der Oberhammer. Der Ruf des besten Burger Neuseelands hat der Fergburger sich auf jeden Fall nicht zu Unrecht erarbeitet! cool

Außerdem haben wir noch ein wenig in einem kleinen Park mitten in der Stadt gechillt, der sehr gut besucht war.

Bei diesem Park traten während der Tage auch dutzende Straßenkünstler auf. Bei allen Tänzern und Musikern war aber unser Highlight ein Magier mit ein deutlichem Comedypotenzial!

 

Ansonsten verbrachten wir einen Tag komplett in Arrowtown. Zuerst schlenderten wir durch die „Innenstadt“ die wie auch Coromandel town nur aus einer einzigen Straße besteht , die sehr stark an eine amerikanische Goldgräber-Westernstadt erinnert. laughing

Danach verbrachten wir einige Zeit am Arrowriver , der als Filmlocation für den Furt von Bruinen diente (Nazgul reitet hinter Arwen her).

Ein kleines Stück weiter ist außerdem mit Gladden Fields eine weitere Filmlocation und zwar die wo Isildur von den Orks angegriffen wurde (starb und verlor den Ring). Der Ring wurde später dort von Deagol gefunden.

Zur Arbeit:

Wir wurden hier wieder als Housekeeping Couple eingestellt und außer den Managern arbeiten hier noch 1 Engländer, 1ne Australierin und ein Pärchen aus Malta. Wir wurden jetzt auch aufgeklärt das Malta sogar ihre eigene Sprache hat ( Maltesisch welche ans Arabische angelehnt ist aber auch zum Teil aus dem Italienischen und Englischem). Wir vermuteten ja das die beiden Italienisch sprechen laughing

Alle sind soweit sehr nett und die Arbeit ist auch relativ easy, da hier deutlich weniger Stress herrscht als in Coromandel. Wir können also deutlich langsamer Arbeiten und sind trotzdem immer noch zu schnell für die Manager. laughinglaughinglaughing


Was das Highlight allerdings ist , das wir hier unseren eigenen Caravan bekommen haben, der verdammt groß und geräumig ist. Gerade falls es im Herbst wieder kälter wird könnte dieser Gold wert sein. Ansonsten ist dort außer reichlich Platz alles was man zum Leben benötigt. Wir haben Strom, eine Küche, Bett, Fernseher, ein Bad inkl. Dusche und WC, ein Wohnen - und Essbereich, eine Heizung und sehr viel Stauraum. Socke sieht nun so leergeräumt aber schon etwas merkwürdig aus undecided

So nun gibt’s erst ein Mal lecker Chilli und wir melden uns nächste Woche wieder tongue-out

Bis denn wink

 

Schönster Ort Neuseelands! 15-16.2.17

Dienstag, 21.02.2017

 Lake Pukaki und Wanaka 15-16.02.17

 

Moinsen,

 

Nach sehr sehr kühler Nacht in der wir halb erfroren sind, fuhren wir über eine insgesamt 50 km lange Schotterpiste bis zur Braemer Station am Lake Pukaki. Von da aus hat man einen genialen Ausblick auf den See der noch klarer und blau-türkiser ist als der Lake Tekapo, die Alpen, die Gletscher und den Mount Cook , der mit 3724 Metern den Titel als höchster Berg Neuseelands genießt. Der Lake Pukaki ist bei uns die absolute Nummer 1 des schönsten Ortes unserer Reise. Und ich glaube diesen Titel wird dieser Ort noch sehr lange für sich beanspruchen. Wenn wir nicht wirklich da gewesen wären , würden wir es selber nicht glauben, das es wirklich so aussieht laughing

Nach ausgiebigem Fotoshooting fuhren wir die Schotterstraße bis Pukaki weiter, um den See noch einmal komplett zu sehen. An einer tollen Stelle kurz vor Pukaki machten wir denn noch ein Mal halt um diese spektakuläre Aussicht weiter zu genießen. Dort parkten wir in einer Haltebucht und begaben uns auf die andere Seite der Straße um uns noch ein Mal die Landschaft aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

Als wir denn kurz zum Auto gingen um etwas zu holen , schepperte es heftig , da uns jemand mit vollem Tempo den Spiegel abgefahren hat und einfach weiter fuhr. Da wir das allerdings nicht so nice fanden, nahmen wir die Verfolgung auf. Leider war der schwarze Jeep in der Lage vieel schneller zu fahren als es Socke zu ließ und so entkam der Spacken leider , ohne das wir nur annähernd das Nummernschild sehen konnten.undecided

Etwas angepisst fuhren wir denn über Twizel und Lindis Pass (sehr coole Strecke zwischen den Bergen) bis nach Wanaka.

Wanaka ist eine traumhafte Kleinstadt direkt am Lake Wanaka mit Blick auf die Alpen und wurde uns von den anderen Reisenden bisher immer als das schönere Queenstown vorgestellt.

In Wanaka angekommen genossen wir das schöne Wetter zum erkunden der Stadt und gingen zum Wanaka Tree. Der Wanaka Tree ist der meist fotografierteste Baum der Welt , wächst völlig einsam und allein mitten im Lake Wanaka und hat die schneebedeckten Berge direkt im Hintergrund.cool

Nachdem wir die Nacht 15 Fahrminuten von Wanaka auf einem Platz zwischen den Bergen verbrachten, begann der nächste Morgen leider unschön. Einer der beiden neuen Hinterreifen hatte nämlich sehr sehr viel Luft verloren, da ein Glassplitter in ihm steckte und so mussten wir erneut zur Werkstatt und uns noch ein Mal einen neuen Reifen kaufen. Wir vermuten das es ein Splitter von unserem Spiegel war.

Die Werkstatt hatte zum Glück sofort einen parat und so konnten wir unseren geplanten Anstieg zum Roys Peak Summit doch noch beginnen. Der Roys Peak ist ein über 1500 Meter hoher Berg direkt am Lake Wanaka und ein richtiger Instagram Magnet, da dort das berühmte Bild auf der Spitze mit Blick auf den Lake Wanaka gemacht werden kann.cool

Der Anstieg dorthin ist allerdings alles andere als Zucker schlecken und von der Schwierigkeitsstufe liegt dieser irgendwo zwischen dem Tongariro und dem Anstieg zum Schicksalsberg. Unterwegs trafen wir eine Gruppe aus 4 deutschen Mädels , die eigentlich Work and Travel in Australien machen und nur zum Urlaub hier sind. Dieser kleinen Reisegruppe schlossen wir uns an und so meisterten wir zu sechst den Berg. Während des Anstiegs und ganz Oben hat man eine fantastische Aussicht über den Lake Wanaka, die Alpen, Wanaka selbst und einige andere Seen und Berge. Oben angekommen machten wir einige Bilder, sonnten uns, picknickten und genossen für einige Stunden die tolle Aussicht. Der Walk ist auf jeden Fall ein absolutes „must do“ wenn man in der Gegend ist.smilecool

 

Der Abstieg erwies sich als Tortur für die Knie und so waren wir froh nach über 6 Stunden wieder unten zu sein. Dort lernten wir noch die beiden anderen der Mädelsgruppe kennen, die sich zu sechst einen Campervan für die Zeit in Neuseeland gemietet haben , gingen zusammen im eiskalten und erfrischenden Lake baden und verbrachten einen lustigen Abend zusammen auf dem Campground von letzter Nacht.

Am nächsten Morgen mussten wir uns allerdings leider wieder verabschieden, da die Mädels weiter die Westcoast hoch wollten und wir weiter in Richtung Queenstown mussten, da wir dort für den Tag nach zig Telefonaten und Emails endlich einen Vorstellungstermin bei dem Holiday Park in Arrowtown hatten.

 

Die Fahrt dorthin war landschaftlich mal wieder Traumhaft und ob wir den Job bekommen haben oder nicht erzähle ich denn beim nächsten Mal wink

 

Bis denn tongue-out

 

Über die Route 66 in die Alpen 07-12.02.17

Sonntag, 19.02.2017

Christchurch und Lake Tekapo 07-12.02.17

 

Moin Moin,

 

Nach langer Zeit melden wir uns denn auch mal wieder. Da in den letzten 2 Wochen mal wieder sehr viel passiert ist werde ich es in 3 Teile aufteilen (würde sonst zu lang werden tongue-out ) und in den nächsten Tagen die weiteren Blogeinträge hochladen. Aber fangen wir mal an. Die Tage vom 7ten bis zum 12ten Februar verbrachten wir weiterhin in Christchurch, um dort einen Job zu finden. In der Zeit des Warten spielten wir dort auf offener Straße ein riesengroßes Arcadespiel (kostenlos), guckten in der Library das spannende Pokalspiel gegen Hertha , wechselten Socke´s komplett abgefahrenen Hinterreifen bei einem Laden, der wie das Duplikat von Auge und Beule wirkte (ein Angestellter sah sogar Auge ziemlich ähnlich surprised ) und versuchten durch Jobagencys irgendwie an einen Job für uns beide zu kommen. Des Weiteren liehen wir uns für 24 Stunden Surfbretter aus und verbesserten unsere Surfskills. Die Wellen waren aber an dem Tag so enorm Stark , dass wir nach 7 Stunden im Wasser kaum noch wussten wie wir heißen. Abgesehen davon wurde danach selbst das normale Laufen zu einer Qual , denn die Muskeln hatten keinen Bock mehr auf Bewegung laughing

Den letzten Tag verbrachten wir also nur damit unseren geschundenen Körper auszuruhen und Pizza zu essen cool Allerdings startete an dem Abend einen riesiger Wald/Bergbrand (hielt einige Tage die Stadt in Schrecken und verbrannte auch einige Häuser) , den man zum Teil sogar von unserem Campground aus sehen konnte. Und ein lustiger Local-Opa erzählte mir am Morgen in der Library außerdem, dass wohl in der Nacht davor 2 Erdbeben waren, die wir allerdings komplett null bemerkt haben in unsere Socke.smile

Da unsere Versuche einen Job in Christchurch für uns beide zu finden nicht gerade erfolgreich waren, entschieden wir uns also weiter zu reisen und auf gut Glück einen Job zu finden.

Und da wir bezüglich eines Jobs in Kontakt mit einem Holiday Park in der Nähe von Queenstown waren, versuchten wir uns also in diese Richtung zu bewegen, damit wir falls es klappt nicht allzu weit entfernt sind. Unsere erste Station nach Christchurch hieß Tekapo am wundervollen Lake Tekapo. Die Stadt ist nicht sehr groß und sehr touristisch, aber einfach nur traumhaft gelegen. Der Lake Tekapo verzückte uns bereits ab der ersten Sekunde mit unfassbar klarem, blau-türkisem Wasser cool. Der Weg nach Tekapo ist auch richtig toll und man hat ständig den Ausblick auf die neuseeländischen Alpen vor sich. Außerdem kamen wir noch an einem Ort vorbei , der eine kleine Nachbildung eines Ortes der Route 66 ist und sehr sehr detailreich nachgebaut wurde.smile

In Tekapo angekommen guckten wir uns zuerst die „Church of the Good Shepherd“ an, die Kirche mit dem wohl tollsten Standort und dem wohl schönsten Ausblick!wink

Danach wollten wir uns den Lake Tekapo von oben ansehen und so liefen wir einen einstündigen Weg hoch bis zum Mt John Observatorium , der teilweise sehr anstrengend war , aber sich vollends gelohnt hat. Oben angekommen hat man einen unfassbaren Ausblick über die Alpen, den Lake Tekapo und die Steppe hinter Tekapo auf der anderen Seite. Wir verbrachten dort einige Zeit, genossen den Ausblick bei wunderschönem Wetter und beobachteten die Vielzahl an Hasen die sich dort oben tümmelten. cool

Abends versuchten wir noch ein paar tolle Sternenbilder zu machen an der Kirche , was aber aufgrund des Vollmondes nicht wirklich sinnvoll und erfolgreich war und für die Nacht hatten wir wieder einen tollen Platz direkt am Lake gefunden.smile

 

Wahnsinnig toller Ort der jede Reise wert ist. Nun geht’s weiter zum Lake Pukaki, der von vielen als noch schöner bezeichnet wird. Ob das auch wirklich stimmt gebe ich denn morgen bekannt wink

 

Bis denn wink

 

 

Delfine und Surfen 31.01.-06.02.17

Montag, 06.02.2017

 Akaroa/Christchurch 31.01-06.02.17

 

Moin Moin,

 

Wie angekündigt haben wir versucht mit wilden Delfinen schwimmen zu gehen und leider hatten wir auch dieses Mal nicht wirklich mehr Glück. Gesehen haben wir einige der kleinsten und seltensten Delfinart der Welt und auch noch dazu einige Pinguine, aber leider waren die Delfine an diesem Tag nicht wirklich interessiert an Menschen und so gingen wir etwas betrübt wieder zurück. undecided Dort bekamen wir als Entschädigung mal wieder die Hälfte des Geldes zurück. Zudem bekamen wir nach kurzem Plausch auch noch ein Jobangebot das wir allerdings nicht annahmen, da wir nach Christchurch zurück wollten.cool

Außerdem sind wir noch einen kleinen Walk gelaufen, bei dem man am Ende einen super Überblick über Akaroa hat und schwammen noch ne Runde im Meer bevor wir zurück nach Christchurch fuhren.

 

In Christchurch machten wir denn etwas Sightseeing. Wir guckten uns die 186 weißen Stühle an , die als Andenken an die verunglückten 186 Personen vom Erdbeben 2011 aufgestellt wurden, besuchten die „containermall“, eine Einkaufspassage komplett aus Containern die nach dem Erdbeben aufgebaut wurde und gingen in das einzige Outlet der Südinsel, bei dem wir außer einen Laptopcarcharger und 2 Flip Flops allerdings nichts erwarben, denn Marken sind auch runter gesetzt einfach trotzdem nichts für nen Backpacker-Geldbeutel laughing

 

Am nächsten Tag klapperten wir zig Zeitarbeitsfirmen ab um evtl. einen schnellen Job zu bekommen und bei einer hatte ich nach ca. 1 Stunde gleich einen Job für den nächsten Tag. Da es ein „Männerjob“ war (Möbelpacker) gab es den Job leider nur für mich. 

Da der Job allerdings nur für einen Tag war hatten wir übers Wochenende nichts vor und so fuhren wir erst ein Mal zum Strand um die nötige Abkühlung bei 30 Grad zu bekommen. Nachdem wir kurze Zeit mit unserem Bodyboard die Wellen geschwommen sind, haben wir entdeckt das am Straßenrand eine Surfschule ist. Leider gab es keine freien Stunden mehr und so liehen wir uns spontan einfach 2 Surfbretter aus und probierten uns spontan das surfen selber beizubringen. Und ja es hat wirklich erstaunlich gut geklappt. smilecool Nachdem wir die erste Stunde fast durchgehend von den Wellen verschluckt wurden, wurde es immer besser und besser und die letzte Stunde sind wir sogar einige Wellen bis zum Schluss durchgeritten. Surfen werden wir jetzt auf jeden Fall öfter , denn es macht sooo unglaublich Spaß. Obwohl es nach einigen Stunden auch sau anstrengend wird und am nächsten Tag der Muskel sich sehr deutlich bemerkbar macht laughing

 

Heute sind wir Mittags (aufgrund der Zeitverschiebung war hier Start 12:30 Uhr) in eine Kneipe gefahren um uns den Super Bowl anzugucken. Super spannendes Spiel , bei dem keiner nach der Halbzeit damit gerechnet hätte , dass die Pats das noch schaffen. Leider der für uns und Großteil der anderen in der Kneipe falsche Sieger! undecided

 

Nun versuchen wir die Tage in Christchurch einen Job zu finden und ansonsten werden wir wohl weiter in Richtung Süden ziehen. cool

 

Bis denn wink

 

PS: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Mom kiss

 

I haven’t been everywhere, but it’s on my list! Kaikoura 24-29.1.17

Montag, 30.01.2017

 Kaikoura 24-29.1.17

 

Moinsen,

 

Den 24ten verbrachten wir mit tollem Sternenhimmel aber ohne sonstigen besondere Ereignisse in Hanmer Springs und auch der 25te war nicht sonderlich spektakulär, allerdings mussten wir an dem Tag von Hanmer Springs weiterziehen, da der einzige kostenlose Platz ohne Ankündigungen geschlossen wurde. Nach einer sehr ruhigen Nacht in der Nähe von Culverden, fuhren wir nach Waikari und gönnten uns da mal einen Platz der nicht kostenlos war (5$ pp). Dieser hatte allerdings Strom, Duschen, Waschmaschine und ne Küche und war echt der pure Luxus für uns. Und wir hatten n Toaster!EINEN TOASTER Leute! laughing Da es hier nur dieses wabbelige Toastbrot gibt fühlte sich der Toaster wie der Himmel auf Erden an laughing

Nach sehr ausgiebigen Frühstück mit knackigem Toastbrot machten wir uns auf den Weg nach Kaikoura, der Ort an dem das Erdbeben war , weswegen wir in Coromandel Tsunamiwarnung hatten. Die Fahrbahn bis Kaikoura ist bereits wieder sehr gut befahrbar und nur die letzten 15 km sieht man die Schäden des Erdbeben sehr deutlich. Die Kraft des Erdbeben muss unfassbar stark gewesen sein denn Brücken sind gerissen, Schienengleise komplett verbogen, Berge zum Teil und manchmal sogar fast komplett ins Meer gerutscht, Tunnel eingestürzt und ganze Fahrbahnen abgerutscht, so dass man nun einige Umwege fahren muss. Die Gebäude in Kaikoura sahen aber nicht beschädigt aus oder wurden bereits wieder hergerichtet.

Ansonsten ist Kaikoura auf jeden Fall eine Reise wird , denn die Stadt hat einfach einen traumhaften Standpunkt. Es ist eine Art Halbinsel , das bedeutet man hat an den Seiten und der Spitze der Stadt das Meer hat und zum Landesinneren türmen sich riesige Berge empor. Fantastische Ausblicke die man dort genießen kann. So verbrachten wir auch 3 Tage in dieser schönen Stadt und hatten unseren kostenlosen Campingground mal wieder direkt am Meer mit den Bergen hinter uns. Traumhaft! Das Wetter war die 3 Tage durchgehend blendend mit Sonne pur und immer klarem Himmel. Nur am Morgen und am Abend kamen vereinzelnd Wolken durch die es dafür allerdings 2 traumhafte Sonnenaufgänge -und untergänge gab.cool

Am 26ten kamen wir relativ spät an, so dass wir lediglich einen lookout besuchten, einkauften und den fabelhaften Sonnenuntergang am Campingground bestaunten.

 

Am 27ten standen wir ganz früh auf um den Sonnenaufgang zu sehen und wurden alles andere als enttäuscht. Der ganze Himmel färbe sich und selbst die Berge im Hintergrund färbten sich Rot/Pink! surprised

 

Danach wollten wir Kaikoura mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und begaben uns zu einem Sealspot. Der Weg dorthin verlief über einen riesige Felsbrockenwiese durch die ein am Anfang nur sehr kleiner mit Wasser gefüllter Graben führte. Nachdem wir allerdings ca. 2 Std. am anderen Ende dieser Felsbrockenformation verbrachten und unzählige tolle Begegnungen mit den verspielten Robben machten, stellten wir auf dem Rückweg fest, dass dieser kleine Graben durch die Flut zu einer Art 20 Meter breiten Fluss geworden ist, durch diesen wir denn stapfen mussten. Sogar einige Robben schwammen dort entlang. Auf der anderen Seite erwartete uns denn ein Pärchen , dass wir gestern beim Einkaufen getroffen hatten. Mit den beiden verbrachten wir nun auch den Rest des Tages. Toni und Tina (Antonio und Christina) sind ein super cooles Pärchen aus der Nähe von Frankfurt bzw. Hamburg, die seit über 2 Jahren aber in Brunei leben, da Toni dort beim Sultan als Ingenieur für seinen Privatjet angestellt ist. smile Am Abend war früh schlafen angesagt, da wir am nächsten Tag mit Robben schwimmen gehen wollten.

 

Die Tour mit den Guides war echt cool und wir wurden mit allem ausgestattet was man sich nur wünschen konnte. Unser Guide schwimmt schon seit 40 Jahren mit den Robben und konnte uns auch echt viele Infos erzählen, die er über die Jahre gesammelt hatten. Das einzige was er allerdings leider nicht beeinflussen konnte war die Aktivität der Robben. Da es wilde Tiere und keine gezüchteten oder auf Menschen trainierten Robben sind ist es daher von Tag zu Tag unterschiedlich wie sie sich verhalten, ob sie neugierig sind oder nicht, ob sie lieber in der Sonne liegen wollen oder sich im Meer aufhalten. Aus diesem Grund hatten wir leider einen Tag erwischt in dem sie nicht so neugierig und agil waren und so sahen wir leider nur sehr wenige im Wasser. Da wir nicht so viel Glück hatten bekamen wir vom Veranstalter ca. die Hälfte des Preises erstattet. Das über eine Stunde lang Schnorcheln war allerdings auch ohne Robben klasse so dass sich der Trip auf jeden Fall gelohnt hat smile Außerdem sahen wir auch noch einen Pinguin , der zur kleinsten Pinguinart der Welt gehört und eine Robbe beim fangen und fressen eines Oktopus.

Am Nachmittag trafen wir zufällig Toni und Tina wieder, die sich gerade ein Flugzeug (Toni hat ne Fluglizenz) für den Abend gemietet hatten und sogar noch einen Platz frei hatten. Ganz Gentlemen like hab ich denn Svenja denn den Vortritt gelassen uns so flogen die 3 eine kurze Runde über das schöne Kaikoura bei fabelhaften Wetterverhältnissen! Vielen Dank nochmal winksmile

Wir fuhren denn am Abend noch bis nach Christchurch wo wir am Hafen n Schlafplatz fanden.

Für den nächsten Tag haben wir uns denn mit Toni und Tina noch in Akaroa verabredet, da die beiden ihren Camper in Christchurch abgeben mussten, um am nächsten Tag nach Australien zu fliegen.

So trafen wir uns in Akaroa am Hafen verbrachten den Abend zusammen mit Bier, Wein und einem fantastischen Essen. Es wurde sogar ein 4 Gänge Menü , da die beiden auch noch einiges mit hatten, was vernichtet werden musste cool So gab es im ersten Gang Garnelenspieße, als 2tes Reispfanne mit Hühnchen und Gemüse, als 3tes Thunfischsteak mit Tomatensalat und als 4tes das Highlight, einen von Toni gefangenen Hummer! Das mit Abstand beste Essen was wir bisher auf Reisen hatten smile Ein wenig wie in der First-Class-Lounge von Lufthansa tongue-out

Nach einem tollem Abend und einer ruhigen Nacht mussten wir uns leider am Morgen verabschieden, aber ich gehe stark davon aus das man sich nochmals wieder sieht , ob in Brunei, Hamburg oder Frankfurt tongue-out Schönen Flug euch beiden und viel Spaß in Australien wink 

 

Nun sitzen wir in der Library und haben für den Mittwoch wieder etwas gebucht und zwar versuchen wir unser Glück nun beim „mit Delfinen schwimmen“. Mal sehen ob die kleinen Racker mehr Lust auf uns haben (sind Hector - Delfine, die kleinste Delfinart der Welt) smile

 

Bis denn und wünscht uns Glück tongue-out

 

Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr!

Montag, 23.01.2017

Pancake Rocks 18-23.01.17

 

Moin Moin,

 

Nach dem aufstehen waren wir sehr verwundert das die Sonne vereinzelnd schien , da der Wetterbericht eigentlich voraussagte, dass das Wetter sehr schlecht werden sollte. So begaben wir uns also mit ordentlichem Wetter auf den Weg nach Westport. Der Weg führt durch traumhaft grünes Gebirge und direkt an einem sehr starken und großen Fluss entlang. So hielten wir an einem sehr kräftigen Wasserfall an und genau in dem Moment änderte sich das Wetter gemäß Wetterbericht. Seit dem schüttete es wie aus Eimern und der Regenwald durch den wir fuhren machte seinem Namen alle Ehre! Das hatte zur Folge das die ganzen Schluchten durch die wir fuhren mit hunderten Wasserfällen an der Seite bestückt waren. Gerade bei Regen wirkt diese Gegend aber noch toller und so genossen wir die lange Fahrt nach Westport in allen Zügensmile

Die nächsten 2 regnerischen Nächte verbrachten wir auf einem etwas abgeschiedenen Platz in der Nähe von Westport und den Tag dazwischen nutzten wir für einen Besuch in der Library, um unsere angeschlagenen Akkus aufzuladen und ein wenig im I-net zu recherchieren.

Von Donnerstag auf Freitag änderte sich das Wetter wieder komplett und so wurde Freitag ein super klarer, sonniger und warmer Tag, so dass wir diesen endlich wieder zum bereisen nutzen konnten tongue-outNoch vor dem Frühstück verließen wir unseren Campingground, der aufgrund des guten Wetters nach den ganzen Regentagen mit Mücken und Sandflies verseucht war, und fuhren zum Cape Foulwind. Dort frühstückten wir und machten uns denn auf die Suche nach einem Fotospot , den ich auf einem Bild entdeckt hatte. Nach 3 falschen und etwas matschigen Wegen, in die wir marschiert sind, fanden wir den Spot im vierten Versuch ca. 20 Gehminuten vom Parkplatz. Toller Ort mit wahnsinnig hohen Wellen, einer Robbenkolonie, einsamen Stränden und riesigen Steilwandküsten! cool

Am Mittag bewegte uns Socke denn eine Stunde lang hinab entlang der Westküste der Südinsel und es gab wundervolle Strände, Küsten auf der einen und auch Berge auf der anderen Seite zu bestaunen. An einem tollen Ort machten wir denn auch Halt bevor es zu den Pancake Rocks ging und zwar beim Truman Walk. Dieser ca. 15 Minütige Laufweg geht durch einen dschungelartigen Wald und führt zu einem tollen Strand an dem die Wellen und die Strömung so unfassbar stark sind, das es verboten ist ins Wasser zu gehen. Wer sich da hinein begibt, kommt alleine wohl auch nicht mehr lebend heraus. Außerdem gibt es an dem Strand einen Wasserfall , der vom Wald aus auf den Strand fließt und einige riesengroße Höhlen.

Nach dem wir einige Zeit an dem Ort genossen fuhren wir zum ca. 10 Minuten entfernten Pancake Rocks , die eigentlich Punakaiki Rocks heißen. Warum diese aber Pancake Rocks genannt werden wird allerdings schon nach einigen Metern offensichtlich. Die Felsformationen sehen aus als wenn tausende von Pfannkuchen übereinander gestapelt wurden. Kurios! cool 

Außerdem wurden in den letzten Jahrtausenden durch die immer starken Wellen an diesem Ort einige Höhlen, Löcher und Tunnel in die Felsformationen gespült. So entstanden auch die einzigartigen „blowholes“. In diesen Höhlen/Tunneln werden die sehr kräftigen Wellen komprimiert und durch Öffnungen nach oben geschossen , so dass ein spektakuläres Naturereignis entsteht. Durch diese natürlichen Wasserfontänen entsteht fast jede Minute ein eigener Regenbogen über diesen Löchern. Da wir so fasziniert waren bleiben wir bis in die Abenddämmerung an diesem Ort und dachten wir könnten auch noch einen einzigartigen Sonnenuntergang sehen, der aufgrund der aufkommenden Wolkendecke allerdings für neuseeländische Verhältnisse etwas Mager ausfiel laughing Wir aßen dort auch zu Abend und hatten die ganze Zeit Besuch von einem Weka (sieht so ähnlich aus wie ein Huhn , kann aber nicht fliegen), den wir mit Haferflocken und Muesli fütterten wink Nachdem dieser aber fast mit unserem Autoschlüssel abgehauen ist, stellten wir die Fütterung ein laughing

Nachdem die Sonne untergegangen war fuhren wir nach Greymouth um dort zu schlafen. Auf der Fahrt änderte sich das Wetter wieder schlagartig und so kamen wir im strömenden Regen dort an. Da auch der nächste Tag nicht besser aussah, verbrachten wir den Tag im Schwimmbad. Die nächste Nacht verbrachten wir denn nochmals in Greymouth, um am nächsten Morgen ausgeschlafen in die Richtung von Kaikoura (Ostküste, also einmal quer durchs Land) zu fahren. Dort soll nämlich erstens das Wetter besser werden und zweitens haben wir dort für nächsten Samstag eine Attraktion gebucht und zwar werden wir mit wilden Robben schwimmen gehen tongue-out Laut Erfahrungsberichten sollen die ganz schön durchdrehen laughing Gestern sind wir denn bereits über 200 km bis nach Hanmer Springs gekommen, wo wir einen kostenlosen Platz im Wald gefunden haben.

Der Ort Hanmer Spring ist ganz cool, sieht aber insgesamt eher danach aus zu einem der betuchteren Orte Neuseelands zu gehören. Heute ist das Wetter auch wieder besser und so werden wir mal sehen was es so in der Gegend zu erkunden gibt wink

Bis denn wink

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