Samoa Reisebericht Teil 2

Dienstag, 13.06.2017

 Samoa Das Juwel der Südsee 18-26.05.17

 

 

Moin Moin,

 

Am nächsten Tag mieteten wir uns nach morgendlichem schnorcheln zu Viert ein Auto um uns Samoa etwas genauer ansehen zu können. Als erstes fuhren wir zum Markt nach Apia und deckten uns mit reichlich Früchten für die kommenden Tage ein. Danach fuhren wir zuerst entlang des Meeres und später durch den Urwald zu einem riesigen „Loch“ in dem es möglich ist zu Schwimmen. Die To Sua Ocean Trench (frei übersetzt: "Großes Loch Ozean Graben" ) liegt nur ca. 30 Meter vom Meer entfernt und durch einen unterirdischen Tunnel ist es sogar möglich bis ins Meer zu tauchen. Dies ist allerdings nicht ganz ungefährlich und so ist auch 7 Tage vor unserer Ankunft ein Australier dort verschollen. Um in dem To Sua Ocean Trench zu schwimmen ist es außerdem Notwendig eine nicht gerade sehr sichere und rutschige 30 Meter tiefe Leiter hinunterzuklettern. Dafür entschädigt sich das durchsichtige, blau-grüne Wasser und die Magie des Ortes allerdings sofort. cool

Nach sicherlich 3 Stunden in dem „Loch“ fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft der letzten 3 Nächte, wo uns Jonas und Theresa absetzten, bevor diese wieder zurück nach Matareva fuhren. Die Unterkunft war direkt am Lalomanu Beach gelegen, den wohl schönsten Strand Samoas. Komplett weißer Strand, durchsichtiges türkis-blaues Meer und überall Palmen. Lonely Planet hat diesen Strand sogar unter die Top 10 der Welt gewählt! Und das zu Recht! cool

Leider ging´s mir nach der Ankunft nicht so gut und so fiel das Abendmahl mir mich aus und ich begab mich in die Fale um mich hinzulegen. Nachdem ich aufgewacht bin und zum WC laufen wollte, ging es mir leider so schlecht das ich bewusstlos auf der Straße zusammengebrochen bin. Die Resortbesitzer fuhren mich zum Glück sofort ins Krankenhaus, wo ich leider auch die Nacht verbringen musste. Zum Glück durfte Svenja auch dort bleiben. Der Grund des miesen Wohlbefindens war eine Lebensmittelvergiftung durch einen wohl vergiften Barracuda (Ciguatera Gift), den ich zum Teil auch roh gegessen hatte. undecided

Nach dieser unglaublich unangenehmen Nacht ging es mir zum Glück am nächsten Morgen bereits wieder besser. So fuhren wir zurück ins Resort, gingen am Strand zu der weltberühmten schiefen Palme spazieren, schlenderten durchs Meer und verbrachten die Zeit mit Sina und Stefan , welche Svenja am Abend davor beim Essen kennen gelernt hatte.

Die folgende Nacht in unserer Fale war etwas unruhig , da das Meer so aufgewühlt war, das dieses das Wasser sogar unter unserer Fale schleuderte. Etwas unheimlich wenn man bedenkt, das genau hier 2009 hunderte Menschen bei einem Tsunami gestorben sind. Nach dem morgendlichen Baden im Traum aller Ozeane fuhren wir noch einmal ins Krankenhaus, da ich mir beim Sturz durch die Lebensmittelvergiftung eine tiefe Wunde im Knie zugezogen hatte. Dort sollte der Verband gewechselt werden. Leider hat sich die Wunde komplett infiziert , da diese wohl schlecht oder nicht gereinigt wurde in der Nacht in der ich eingeliefert wurde. Generell sind die Krankenhäuser dort leider seeehr einfach, schmutzig, überall laufen Geckos durchs Zimmer und generell nicht annähernd mit deutschem Standard vergleichbar. undecided

Nach dem die, mit Pinzette und Schaber, sehr unangenehme Säuberung durchgeführt wurde, setzte leider aufgrund der Infektion 4 Stunden später hohes Fieber und ein sehr starkes Unwohlbefinden ein. Und so ging mir die letzten 2 Tage so dreckig wie wirklich nie zuvor in meinem Leben und wir haben beide einfach nur gehofft das ich durchhalten werde, bis wir wieder zurück in Neuseeland sind. Gefühlt dem Tode geweiht kümmerte Svenja sich dann die restlichen 2 Tage sehr besorgt um die Abkühlung meines Fiebers und verbrachte die restliche Zeit mit Sina und Stefan, ging Schwimmen und guckte immer wieder nach, ob ich noch atme laughing Hatte also wenigstens ne seeehr gute Krankenschwester, die wohlgemerkt besser war als die dort arbeitenden Krankenschwestern aus dem Krankenhaus. smile

Am letzten Tag stand uns dann nur noch ein langer Trip zum Flughafen im Wege. 2,5 Stunden Busfahren bis Apia, dort 1 Stunde warten und noch einmal 2 Stunden fahren bis zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin verbesserte sich mein Zustand immer mehr (die verschiedenen Antibiotika haben wohl langsam angefangen zu wirken laughing ) und so konnte ich mit wirklich gutem Wohlbefinden den Flug nach Neuseeland antreten. Wir waren übrigens der einzige Abflug aus Samoa an dem gesamten Tag laughing

Trotz der Unannehmlichkeiten war es eine tolle Reise und Samoa ist einfach Traumhaft schön, ein wahres Juwel der Südsee. Von den Stränden, dem Wasser und dem grandiosen Riff, werden wir uns wohl ewig erinnern und wer weiß, vielleicht kommen wir ja noch irgendwann einmal wieder tongue-out Und dann hoffentlich auch Gesund durch den Urlaub laughing

 

Tofa Soifua Samoa, war schön bei dir und bis denn wink

 

 

Kleine Anmerkung zu den Bussen: Die Busse haben keine festen Fahrpläne, keine genauen Routen, sind mit Holz selbst zusammengebastelt und auf alte LKW´s gebaut, wie ich bereits im ersten Teil erzählt hatte. Die Preise legt der Busfahrer individuell fest und es gibt keine Haltestellen. Will man einsteigen hält man den Daumen raus und will man wieder aussteigen klopft man mit Geldstücken gegen die Wände. Manche haben auch eine Leine oben gespannt an der es möglich ist zu ziehen um vorne ein mechanisches Signal zu setzten. Die Busse haben keine Fensterscheiben und sind überall mit großen Lautsprechern und Bassboxen ausgestattet. Generell kommt aus diesen Amerikanischer Hip Hop oder Reggae in einer unfassbaren Lautstärke raus. Die Verkabelung der Boxen ist ohne Verkleidung überall im Bus offen verlegt. Voll ist der Bus übrigens erst wenn keiner mehr durch die Tür passt bzw. nicht mindestens mit einem Fuß im Bus stehen kann laughing Völlig verrücktes Erlebnis das jeder Samoa Urlauber aufjedenfall ein Mal erleben sollte wink 

 

Samoa Reisebericht Teil 1

Sonntag, 11.06.2017

 

Samoa Das Juwel der Südsee 18-26.05.17

 

Moin Moin,

 

Nachdem wir unseren Socke in die hoffentlich sorgsamen Hände der Park&Fly Gesellschaft gegeben hatten, fuhren diese uns danach zum Flughafen. Die Kontrollen liefen alle ohne Probleme und so starteten wir am späten Nachmittag mit unserem Flieger in Richtung Südsee. Als Gepäck hatten wir lediglich 4 Kg Handgepäck pro Person mit und wir wären wohl auch mit nur der Hälfte an Gepäck ausgekommen. Würde jedem mal eine Urlaubsreise mit nur einem kleinem Rucksack empfehlen, da es deutlich angenehmer ist! wink

Der 4 stündige Ausflug über den Wolken war ohne größere Turbulenzen und nur die Landung war etwas ruckelig. Beim Aussteigen bekamen wir allerdings den ersten Temperaturschock, denn obwohl es mitten in der Nacht war, schwitze man bei schwülen 26 Grad bereits ohne sich zu bewegen. Der Ankunftsflughafen von Samoa in Faleolo ist lediglich nur eine kleine Halle mit ein paar Sicherheitsleuten weswegen die Einreisekontrolle auch nur wenige Minuten dauerte. DieKontrollen waren seeehr locker und dank der Aircondition und des Samoanischen Empfangskomitee (Musikband mit einheimischer Südseemusik) auch sehr entspannt smile

Per Taxi fuhren wir dann zu unserem Schlafplatz ,der Dave Parker Eco Lodge in der Nähe von Apia, der Hauptstadt Samoas, wo wir nach kurzer Nacht auf einem Berg mitten im Urwald gelegen und mit großartiger Sicht auf Apia und das dahinter liegende Meer, aufwachten. smile Da wir die Nacht ohne Frühstück gebucht hatten, nahm uns der Lodgebetreiber am frühen Morgen mit nach Apia, wo wir unseren Hunger mit Südfrüchten und Kokosnuss vom Markt stillten. Da überall auf Samoa Bananen, Ananas, Orangen und Papayapflanzen sowie Kokosnusspalmen wachsen (auch am Straßenrand zum selber pflücken) sind die Preise äußerst angenehm. Ein Strauch Bananen (ca. 3-4 Kg) , welche übrigens viel fruchtiger auf Samoa schmecken als wir sie bisher kannten, kostet als Beispiel 1 Tala (ja die Währung heißt wirklich Tala coollaughing ) was umgerechnet ca. 34 Eurocent sind. Generell kostete dort alles entweder 1, 2 oder 3 Tala laughing

Auch Papaya gibt’s es dort bereits ab einen Tala. Ein wahres Fruchtparadiessmile

Nach dem fruchtigen Frühstück versuchten wir per lokalem Bus zur Fähre zu kommen, da wir die nächste Nacht auf einer Nebeninsel (Savaii) gebucht haben. Da die Busse keinen genauen Fahrplan haben, fragt man sich bei den Busfahrern durch, bis einem der richtige vor die Füße springt. Das klappte sogar erstaunlich gut. Doch hätten wir geahnt, das der Busfahrer über eine Stunde auf dem Busbahnhof im Kreis fährt , hätten wir die Zeit sicher besser genutzt als in dem selbstgebastelten stickigen Bus zu verbringen. Bei über 33 Grad in der Mittagssonne in einem mit Abgas verseuchten Bus zu sitzen, der sich jede Minute einen Meter vorwärts bewegt, war nun wirklich nicht angenehm laughing

Nach insgesamt 3 Stunden sind wir dann am ca. 40 Kilometer entfernten Fähranleger angekommen, wo wir dann wieder 2 Stunden auf die nächste Fähre warten mussten, da wir dank der einstündigen Karussellfahrt unsere geplante Fähre verpasst hatten. undecided Auf der Fähre verbrachten wir weitere 1,5 Stunden und da wir leider die kleine Fähre erwischt hatten, bei denen die Sitzplätze übrigens zwischen den Lkw´s sind, setzte der doch starke Seegang dem Boot so zu , das wir ernsthaft glaubten zu kentern. Zum Glück trocken kamen wir auf Savaii an und fuhren dort eine weitere Stunde mit dem Bus bis zu unserem gebuchten Bungalow in Sale´aula. War also insgesamt ein recht anstrengender Tag welcher einige Nerven kostete , uns aber auch durch tolle Gegenden führte. Leider war unsere Planung leider etwas schlecht gewesen (hatten den falschen Flughafen als Landungspunkt genommen und dadurch die erste Nacht viel zu weit weg von der Fähre geschlafen)  bzw. uns war nicht bewusst, dass die Höchstgeschwindigkeit der Busse 40 Km/h beträgt und wir so enorm lange für relativ kurze Strecken brauchen.undecided

Sale ´aula liegt auf einem Lavameer, welches durch den zwischen 1905 und 1911 ausgebrochenen Vulkan Matavanu entstanden ist , und außerdem auch direkt am richtigen Meer. Der Ausbruch hatte alles in einem 13 Km großen Umkreis zerstört und viele Todesopfer gefordert. Der Obere Teil einer Kirche und ein einziges unverschontes Grab , welches seit dem Virgins Grave genannt wird, sind einige der wenigen Überreste der Welt vor der Katastrophe und befanden sich lediglich 300 Meter neben unserer Unterkunft. Die Nacht war trotz einiger streunender Geckos in unserem Bungalow sehr erholsam und das Frühstück welches wieder aus einer großen Portion Früchte , Spiegelei und einer einheimischen Kokasuppe bestand, war sehr lecker.smile 

Nach dem Frühstück schulterten wir unsere Rucksäcke und begaben uns zu einem kleinen See am Meer , in dem es möglich ist mit Schildkröten zu schwimmen. Dort angekommen fütterten wir zuerst einige Schildkröten mit Papayablättern und gesellten uns danach zu diesen ins Wasser. Nachdem wir und unsere Gopro allerdings einige Male mit einer Futterquelle vertauscht und angeknabbert wurden gingen wir wieder raus. Die Zeit zusammen mit Schildkröten zu schwimmen war aber eine sehr coole und einzigartige Erfahrung cool

 

Danach wollten wir wieder versuchen zur Fähre zu kommen, da wir nur einen Tag auf Savaii und der Rest auf der Hauptinsel Upolu gebucht hatten. Dort wo wir waren fährt allerdings nur alle paar Stunden ein Bus lang und das auch nicht immer und so warteten wir 2 Stunden vergeblich auf einem Bus ehe uns eine Einheimische Kioskbesitzerin als hitchhiker bis zur Fähre mitnahm. Die Fahrt dorthin bekamen wir außerdem eine super Geschichtsstunden über Samoa und die Kultur. Unteranderem das Samoa auch eine gewisse Zeit unter deutscher Flagge stand und zwar zwischen 1900 -1914/19 wink

An der Fähre angekommen hatten wir dieses Mal Glück gehabt und die große Fähre erwischt. So konnten wir die Aussicht auf das unfassbar türkis farbige Meer mit Aircondition im Inneren genießen.coolZurück auf Upolu angekommen fanden wir leider kein Bus zu unserer etwas abgelegenen Unterkunft der nächsten Tage am Matereva Beach und so suchten wir uns ein Taxi. Der Fahrer ist allerdings noch nie dorthin gefahren und musste ständig nach dem Weg fragen. Außerdem nahm dieser einen falschen Weg und so fuhren wir durch für sein kleines Taxi nicht ausgelegte Wege mitten durch den Urwald und mussten auch einen Fluss durchqueren, bei dem das Auto fast bis zur Scheibe unter Wasser stand. Dazu gesellte sich noch ein bis zum Anschlag leerer Tank und so rollten wir bei jeder Gelegenheit mit ausgeschaltetem Motor laughing Der Fahrer versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber man sah ihm die Panik liegen zu bleiben deutlich an. laughing Zum Glück schafften wir es dennoch bis zum Matareva Beach und wir hoffen wirklich, dass er es bis zur nächsten Tankstelle geschafft hat. Nach erreichen des Matareva Beach kam das erste Mal richtiges Südsee Urlaubsfeeling auf, denn dieser ist mitten im Nirgendwo und unfassbar schön. Weißer Strand, Palmen wohin das Auge reicht und türkis farbiges Meer. Einfach Traumhaft !! smile

Am ersten Abend freundeten wir uns mit einer Neuseeländischen Familie an , bei dem der Vater ein Samoa-Deutscher ist. Deutsch spricht dieser allerdings trotz der Vorfahren nicht. Zusammen genossen wir das köstliche Abendessen und die unglaubliche tolle Show der Matareva Familie, die das Resort leitet. 2 Stundenlang Samoanischer Tanz mit anschließender grandioser Feuershow eines 12 jährigen der einfach unfassbar talentiert ist. smile Nach der Show trafen außerdem noch unsere Freunde Jonas und Theresa aus Neuseeland ein. Das sind übrigens die beiden von denen wir den Job ab Juli übernehmen wink

Desweiteren verbrachten wir die Nacht verbrachten das erste Mal in einer Fale, welche eine typisch Samoanische Unterkunft ist. Im Enddefekt ist es lediglich eine offene Hütte mit Palmenblätterdach und Moskitonetz. Da wir direkt am Meer schliefen hatten wir also direkt nach dem aufwachen einen traumhaften Ausblick.coolsmile

Den nächsten Tag verbrachten wir mit Jonas und Theresa fast komplett schnorchelnd im Meer, welches allerdings mit 27 Grad keine wirkliche Abkühlung bat. Da am Matareva Beach aber direkt ein tolles Riff liegt, schnorchelte man mitten durch die buntesten Fischarten, die einem sonst nur aus Aquarien bekannt sind. Außerdem sahen wir noch blaue Seesterne, Schildkröten, riesige Moränen und Barracudas, eine Seeschlange und unzählige verschiedene Seegurken und Krebse. Bilder von der Gopro hab ich aber leider noch nicht auf dem PC. Es war einfach ein unbeschreiblich toller Tag!! Der Matareva Beach ist übrigens auch durch die Fernsehsendung Survivor bekannt, welche dort gedreht wird.wink

Zum Lunch gab es ein samoanisches Nationalgericht, das Umu. Dabei wird ein Ferkel mit glühend heißen Steinen gefüllt und einige Stunden mit Palmen bedeckt im Boden gekocht. Dazu gab es Taro, Brotfrucht und einen frisch gefangenen Barracuda.smile

Der zweite Teil unseres Südseeabenteuers erfolgt die Tage tongue-out

 

Bis denn wink

 

 

Mit Gottes Segen im Gepäck

Mittwoch, 17.05.2017

 

10.05.17- 17.05.17 Coromandel

 

Moinsen,

 

Um 10 Uhr morgens trafen wir bei der Farm von Ian and Bev Bailie ein, bei denen unsere Bekannschaften von der Südinsel, Theresa und Jonas, die letzten 2 Monate gearbeitet haben. Dadurch entstand auch der Kontakt mit Ian and Bev und nun hatten wir ein kleines Bewerbungsgespräch bei den beiden. Dieses verlief typisch Neuseeländisch, also unfassbar locker. Bev zeigte uns die Farm in dem sie mit uns 2 Stunden lang auf einem Quad über das gesamte Farmland gefahren ist und danach wurden wir zum Mittagessen eingeladen. Nach insgesamt also 4 Stunden lockerem Beisammensein stand fest, das wir den Job haben laughing Können also zur Kälberzeit im Juli und August bei Ian und Bev arbeiten und bekommen sowohl Unterkunft, als auch Essen bereitgestellt. Ian und Bev sind super nett und wir haben auch schon richtig Lust bei den beiden zu arbeiten. Außerdem wird Ian noch einen befreundeten Farmer in Hawkes Bay fragen, ob wir eventuell den Juni bei ihm arbeiten können. Das wäre natürlich fantastisch. smile

 

Mit einem neuen Job im Gepäck machten wir uns also glücklich auf , in Richtung Coromandel, da wir dort unsere alten Arbeitskollegen von unserer ersten Arbeitsstelle wiedertreffen wollten. Die Nacht verbrachten wir allerdings noch auf einem freedom campspot zwischen Thames und Coromandel town, da wir nicht mitten in der Nacht ankommen wollten. Diese Nacht wurde allerdings zu einer der schlimmsten Nächte unserer Reise, denn einige biestige Mücken hielten uns bis 2 Uhr Nachts wach und belästigten uns mit Stichen an den unmöglichsten Stellen (unterm Fuß, auf dem Augenlied etc.)undecided

 

Die Fahrt nach Coromandel town war uns ja bereits bekannt, doch trotzdem wieder unfassbar schön diese tolle Küstenstraße entlang zu fahren. Leider spielte an dem gesamten Tag das Wetter verrückt und es regnete wirklich ununterbrochen wie aus Eimern. Völlig untypisch für die sonnige Coromandel Halbinsel. Am Top 10 Holiday Park angekommen blickten wir wieder in die uns vertrauten Gesichter (nur Summer fehlte leider) und es war wirklich schön die ganzen Leute wiederzusehen. Gerade mit Roberto und Terry hatten wir uns ja sehr sehr gut verstanden.
Caron gab uns sogar direkt eine kostenlose Nacht auf dem Campingplatz und so konnten wir wieder mal den ganzen Luxus des Platzes spüren (heiße Dusche, kostenlose Wäsche etc.) Sogar unser altes Wifi Passwort funktionierte, so dass wir direkt unlimted Wifi hatten cool

Den Abend verbrachten wir denn bei Roberto und Sandra, die uns zum Essen und Bier/Wein einluden.smile

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nach Auckland fahren, aber da wir den halben Tag damit verbrachten Unterkünfte auf Samoa zu buchen und wir gerne Summer noch einmal wieder sehen wollten (hatte am folgenden Tag Dienst) blieben wir noch eine Nacht auf Coromandel. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von allen am Nachmittag und fuhren weiter nach Tuakau, da wir in Auckland leider keinen legalen Schlafplatz gefunden haben. Dort durften wir legal direkt an einer Kirche schlafen und als wir am nächsten Morgen frühstückten wurde wir etwas von den Menschenmassen überrascht, da wir ganz vergessen hatten das es Sonntag ist und dazu auch noch Muttertag. Mit dem Spruch „Ihr seid heute also die Ersten laughing“ wurden wir lustig und freundlich vom Pastor begrüßt und nach einem interessanten Gespräch zum Abschied gesegnet. Dieser Segen sollte uns an diesem Tag wirklich noch sehr viel gutes bescheren.tongue-out

Nachdem wir also durch Brot und mit Gottes Segen gestärkt waren fuhren wir weiter nach Auckland um uns da mit Aileen, Fabi , Emma und Johanna zu treffen. Der erste Glücksmoment ließ auch nicht lange auf sich warten und so bekamen wir unseren überwachten Park and Fly Stellplatz zu dem halben Preis von dem, den wir beim Buchen zugeteilt bekamen. 9 Tage für 63 Dollar (ca. 40 € ) und inklusive Flughafenshuttle (sogar Nachts) sind echt in Ordnung. Außerdem.fanden wir danach einen kostenlosen Parkplatz in Zentrumsnähe, was in Auckland ansonsten nicht wirklich einfach ist. Im Zentrum angekommen checkte ich kurz die Emails und so folgten die Glücksmomente 3 und 4. Erstens haben wir ein Jobangebot von Ian´s Kumpel bekommen und zweitens meldete sich jemand aus der Nähe von Auckland, ob wir nicht Lust hätten bei denen für ein paar Tage zu Wwoofen. Das war sowieso von uns geplant für die 3 Tage vor Samoa, nur hatten wir bis dato kein Glück bei der Suche. Das Segnen hatte also vollen Erfolgsmilecool

Völlig glücklich trafen wir uns danach bei dem wohl besten Gelatiere Neuseelands mit Aileen, Fabi , Johanna und Emma zum genießen der Giapo Eiskreationen. Allerdings war dies auch ein kleines Abschiedsessen, denn Aileen und Fabi flogen bereits an diesem Abend zurück nach Deutschland und Johanna folgt ihnen nächste Woche. Emma bleibt noch ein wenig hier und wir werden uns sicherlich zu dritt noch einmal hier wiedertreffen. Aber auch in Deutschland wird es sicherlich ein Revival zu sechst geben wink

Abends fuhren wir denn zu unserer Wwoofing Stelle nach Pukekohe. Hier bekamen wir noch ein Abendessen und lernten dabei Craig und Alisa kennen. Die beiden Arbeiten Vollzeit, so dass wir Tagsüber das Haus und das riesige Grundstück für uns alleine hatten. Außer der Katze Garfield hatten wir allerdings noch durch 5 Pferde, 10 Kühe und einiger Schafe genügend tierische Unterhaltung. Dazu hatten wir sehr schnelles Wifi, ein eigenes Badezimmer, einen vollen Kühlschrank und ein tolles Zimmer, so dass die Tage echt angenehm waren. Vor allem da die Arbeit nur ca. 3 Stunden täglich war. Am ersten Tag mussten wir Holzstapeln und abgesägte Äste mit einem Quad (mehr Fun als Arbeit cool) durch die Gegend fahren, am zweiten Rasenmähen und Unkraut entfernen und am dritten nochmals Unkraut entfernen. Unkraut entfernen war übrigens die Aufgabe die mit Abstand am unlustigsten war , vor allem im Regen. laughing

Ansonsten aber echt ne verdammt coole Wwoofing Stelle , bei welcher wir sehr viel Freiheiten und sehr leckeres Essen hatten.smile

Nun verbringen wir noch eine letzte Nacht hier, bevor wir morgen nach Auckland fahren um von da aus mit dem Flieger in die Südsee zu starten.cool Wir wissen noch nicht, ob wir dort irgendwo Wifi haben, also werden wir uns wohl erst nächste Woche wieder melden. Hoffentlich mit einigen tollen Fotos und Stories aus Samoa im Gepäck wink

 

Bis denn tongue-out

 

If you're having a bad day catch a wave

Freitag, 12.05.2017

 

07-09.05.17 Waitomo

 

Moin Leute,

 

Nachdem wir die Nacht unsere Akku´s wieder aufgeladen haben (nur die Muskeln verzeihen uns die Wanderung noch nicht laughing ) gönnten wir uns eine kurze, heiße Dusche im Schwimmbad von Stratford, bevor wir den Forgotten World Highway (Highway 43) in Richtung Taumarunui fuhren.

Der Forgotten World Highway (155 km Länge) ist mit durchschnittlich 150 Fahrzeugen am Tag der neuseeländische Highway mit dem mit Abstand geringsten Fahrzeugaufkommen und hat wohl daher auch seinen Namen. Die Strecke führt durch eine der abgelegensten Gegenden Neuseelands und durch eine nahezu unberührte Natur. Tolle Aussichten auf den 4 Bergsatteln die man überquert, ein einspuriger Tunnel, welcher Hobbits Hole genannt wird und der Ort Whangamomona gehören zu den Highlights des doch sehr langen Weges (die Durchschnittgeschwindigkeit durch die sehr kurvige Streckenführung lag bei knapp 50 Km/h).

Whangamomona ist ein sehr spezieller Ort ,der sich aufgrund eines Widerstandes gegen die Bürokratie aus Wellington, 1989 selbst zu einer Republik ernannt hat. Alle 2 Jahre im Januar feiern nun die „Bürger der Republik“ deswegen auch ein Unabhängigkeitsfest laughing Haben jetzt auch einen Stempel in unserem Reisepass aus der „Republik“ Whangamomona tongue-out

Nachdem wir also die Fahrt auf dem wohl einsamsten Highway beendet hatten, fuhren wir noch ca. 1 Stunde weiter bis in den Waitomo District. Dort fanden wir einen freedom campspot direkt auf einem Parkplatz eines Restaurant, welches für unglaubliche 10 $ ein all-you-can-eat Buffet anbot. Wir schlugen also unsere Bäuche bis zum Rand voll, hatten einen kleinen Verdauungsspaziergang durch einen Glühwürmchenwald (mit leider auch unglaublich vielen riesigen Spinnen an den Felswänden) und hatten eine seehr gesättigte Nacht im Nirgendwo smile

 

Der nächste Tag begann mit einem Besuch der Mangapohue Bridge, welche eine natürliche Brücke über einen Fluss darstellt. Außerdem gibt es dort 35 Millionen alte Austernfossilien in den Felsen zu bestaunen. Nur 5 Fahrminuten weiter zwangen uns die Piripiri Caves zu einem weiteren Halt, welche eine relativ große dunkle Höhle mitten im Wald ist. Auch hier waren die Riesenspinnen wieder in großer Anzahl anzutreffen. Da diese Ecke mit einem kostenlosen Naturwunder nach dem anderen Glänzte, dauerte es auch nur weitere 5 min bis wir am Marokopa Wasserfall eintrafen, welcher eindeutig einer der schönsten Wasserfälle Neuseelands ist. tongue-out

Den Nachmittag des Tages verbrachten wir in Kawhia und um genauer zu sein, an einem wunderschönen schwarzen Sandstrand in der Nähe von Kawhia. Dieser Strand ist außerdem die Heimat der Te Puia Springs, was bedeutet das hier ähnlich wie am Hot Water Beach auf Coromandel, heißes Wasser aus dem Boden kommt. Man kann hier also direkt am Strand ein Loch buddeln und hat seinen eigenen Hot Pool mit Meeresblick (for free!). Was könnte besser sein?coolcool

Am nächsten Tag fuhren wir über eine 50 km lange Schotterstraße durch ein fast komplett unbewohntes Gebiet an der Küste entlang nach Raglan. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei dem Bridal Veil Wasserfall, einem 55 Meter hohem Wasserfall , bei dem es sogar eine Plattform direkt an der Spitze gibt. Ehrfürchtige Erfahrung so nah am Abgrund eines Wasserfalls zu stehen!surprised

 

Raglan an sich ist die Surferstadt Neuseelands schlechthin und einer der besten Surfspots der Welt. Auch der Surffilm „The Endless Summer“ wurde hier zum Teil gedreht. Da bot es sich natürlich an sich 2 „Bretter“ auszuleihen und sich in die Wellen zu begeben. Nach knapp 3 stündigem Wellenreiten ist uns auch bewusst geworden, warum gerade dieser Ort die Surfer so anzieht, denn die Wellen sind nahezu perfekt zum Surfen. Richtig cooler Ort und ein absolutes must do für jeden Surfer!cool

Nachdem es langsam zu dämmern begann, duschten wir uns noch schnell kalt an der Stranddusche ab, um danach bis nach Morrinsville zu fahren. Dort verbrachten wir die Nacht, da wir am nächsten Tag in einem 5 km entfernten Ort ein Bewerbungsgespräch für einen neuen Job hatten. 

 

Ob das mit dem Job geklappt hat erzählen wir denn beim nächsten Mal tongue-out

 

Bis denn wink

 

Unterschätze nie deinen Gegner

Montag, 08.05.2017

 

02-06.05.17 Taranaki

 

Moin,

 

Die Nacht verbrachten wir in der Nähe von Wellington und fuhren am nächsten Tag bis Palmerston North deckten uns mit Essen ein und luden unsere Geräte in der Library auf. Also ein eher unspektakulärer Tag laughing

Am kommenden Tag besuchten wir die Ortschaft Bulls, in der die Einwohner humorvoll kleine Wortspiele mit dem Namen der Ortschaft machen. Danach ging es weiter nach Wanganui, wo wir auf den Durie Hill Tower kletterten, von welchem einem eine tolle Aussicht über die Stadt geboten wird. Anschließend besuchten wir dort einen tollen freien Park inkl. Vogelgehege, in welchem Papageien und einige andere bunte Vogelarten völlig sorglos um einen herum flogen. Nette kleine kostenlose Attraktion für zwischendurch smile Nach dem wir in Waverley eine ruhige Nacht verbrachten fuhren wir am nächsten Tag den Highway 45, auch Surfhighway gennant, bis nach New Plymouth. Da das Wetter leider eher mäßig war , surften wir allerdings lediglich eine Sanddüne am Strand von Patea hinunter cool

In New Plymouth angekommen hatten wir noch ein paar Stunden Zeit und so beschlossen wir noch den Paritutu Rock zu besteigen, was allerdings aufgrund des steilen Anstiegs eher ein beklettern war. Schwindelfrei sollte man bei dem unterfangen auf jeden Fall sein, da gerade die letzten 50 Meter ein fast senkrechtes (ohne Sicherung) klettern ist. Die Aussicht war dafür allerdings, trotz orkanartigem Wind am Gipfel, der Hammer! surprisedsmile

Die Nacht durften wir direkt am Meer verbringen und so konnten wir am Morgen beim Frühstück die zahlreichen Surfer beobachten. Da das Wetter mit Sonnenschein trumpfte hatte man dazu auch eine grandiose Sicht auf den Taranaki! Auf der einen Seite Meer und auf der anderen diesen atemberaubenden Vulkan, so lob ich mir das Frühstücken laughing 

Nach dem grandiosen Frühstück besuchten wir den Brookland Zoo, welcher völlig kostenfrei ist und wirklich toll gemacht ist. Anzutreffen sind dort Erdmännchen, welche sich uns allerdings nicht zeigen wollten, Alpacas, bolivianische Affen und Papageien, die auch hier nicht in einem kleinen Käfig leben , sondern fröhlich um die Gäste herum flattern dürfen. Auch eine „Elefantenfamilie“ und einen Kakadu gehörten zum Inventar. Die kleinen Äffchen haben uns allerdings am besten gefallen! smile

Abschließend fuhren wir zum DOC North Egmont Visitor Centre , das direkt am Mount Taranaki liegt und bei dem wir uns über Wanderungen rund um den Taranki informierten. Sogar schlafen durften wir dort, so dass wir mit einem traumhaften Ausblick einschlafen durften.cool

Da der Anstieg auf den Taranaki um diese Jahreszeit ohne Ausrüstung (Steigbügel, Eisaxt etc.) und alpine Erfahrungen lebensgefährlich ist (höchste Todesrate aller Berge in Neuseeland) und einem deutlich davon abgeraten wird, entschieden wir uns dafür den Pouakai Circuit zu laufen. 

Der Pouakai Circuit ist eigentlich eine Mehrtageswanderung (2-3 Tage) mit 25 km Länge, allerdings wollten wir versuchen, das Geld für die Übernachtungen zu sparen und planten den Track an einem Tag zu laufen. Hat beim Routeburn Track , welcher deutlich länger, ist ja auch geklappt dachte ich mir laughing

Mit dem Sonnenaufgang um Punkt 7 Uhr liefen wir also los und die ersten anstrengenden 8 km bis zur ersten Hut liefen recht gut und so waren wir bereits nach 2,5 Std. (4 Std. werden vom DOC angegeben) das erste Drittel des Tracks gelaufen. cool Lief also wie geplant und die Aussicht war die ganze Zeit über grandios und der Taranaki zeigte sich bei purem Sonnenschein von seiner besten Seite smile Da wir über den Wolken waren konnte man sogar den Mount Cook und die neuseeländischen Alpen, die beide auf der Südinsel anzutreffen sind , von dort aus sehensurprisedsmile

Der nächste Teil des Tracks bis zur 2ten Hütte zeigte uns allerdings , das dies kein besonders gepflegter Track ist und so liefen wir hinab durchs Wetland und den nachfolgendem Anstieg zur Pouakai Hut fast vollständig durch knöcheltiefen Matsch. Das hinderte uns auch daran unser gutes Tempo bei zu behalten und so waren wir erst nach 2,5 weiteren Stunden bei der Hälfte des Tracks angekommen. Wurde also langsam eng mit der Zeit um im Hellen zurück zu sein. Aufgrund des Zeitdrucks und weil das Wetter sich komplett änderte und der Taranaki ab dort nicht mehr zusehen war machten wir nur einen kurzen Halt an einem eigentlich Spiegelsee in der Nähe der Hut. Dort wollten wir ursprünglich das berühmte Spiegelbild vom Taranaki machten was uns allerdings dank der Wolken verwehrt blieb. Shit happens und von da an war der einzige Gedanke nicht im Dunkeln im Wald rumzuhängen.tongue-out

Der nächste Teil war der Anstieg zum 1270 Meter hohen Henry Peak und ab dort machte sich ein weiteres Problem bemerkbar und zwar das Svenja´s linkes Knie langsam den Geist aufgab. So hatten wir nicht nur Zeitdruck, sondern auch keine Möglichkeit mehr schneller zu gehen. Mit schmerzen kämpften wir uns also immer weiter bergab und berghoch durch den nie endenden Jungle, über dutzende wacklige Brücken und durch weiterhin knöcheltiefen Matsch. Durch die Baumkronen konnte man nun auch den Mount Taranaki wieder unbewölkt sehen smile

Dank Kampfgeist und dem unbändigen Willen nicht im Dunkeln in der Wildnis zu hocken, schafften wir es gerade so und mit 10 stündiger Laufzeit im hellen zum Auto zurückzukehren.smile

Die wohl schlimmste Wanderung, die wir hier gemacht haben und der Beweis das man sich lieber besser über die Tracks informieren sollte. Wir sind nämlich fast völlig ohne Information über Profil der Strecke (mussten immerhin ohne es vorher zu ahnen 3 größere Anstiege auf 1350,1250 und 1270 Metern überwinden) und Qualität des Weges losgelaufen. Ich hatte nur anhand der Kilometer geschätzt, ob es möglich ist den Weg an einem Tag zu gehen. 25 Km hörte sich nicht sonderlich viel an , allerdings hat die Beschaffenheit des Weges und das ständige hoch und runter laufen (weniger als 1 Km war eine ebenerdige Strecke) ein schnelleres vorankommen fast nicht ermöglicht. Die Wanderung an sich war ansonsten aber wirklich atemberaubend schön und auch trotz der gewissen Schwierigkeiten sehr zu empfehlen. smilewink

Glücklich und geschafft fuhren wir also wieder nach New Plymouth gönnten uns eine wohlverdiente Dominos Pizza und schliefen bereits nach wenigen Sekunden ein.

 

 

Die nächsten Tage fahren wir über den "Forgotten World Highway" in den Waitomo District und werden uns die letzten wenigen von uns unbereisten Orte Neuseelands angucken tongue-out

 

Bis denn wink

 

Höllenritt auf See

Mittwoch, 03.05.2017

 

Picton 27.4-1.5.17

 

Moin Moin,

 

Nach herzhafter Verabschiedung von unseren Hosts der letzten Woche bewegten wir uns wieder weiter nördlich und machten einen Stopp am Hokotika Gorge, bevor wir nach Greymouth fuhren, wo wir die Nacht schliefen. Der Hokitika Gorge ist ein Fluss der durch eine Regenwaldschlucht fließt und eine unglaublich tolle türkis-grüne Farbe besitzt. Leider ist es uns unmöglich gewesen viel Zeit direkt am Flußufer zu verbringen, da auch hier die Sandflies in unglaublicher Anzahl anzutreffen sind. Allerdings kann man von der Sandflie freien Swingbridge, welche direkt über den Fluss hängt, den grandiosen Ausblick genießen. smile Unbeschreiblich toller Ort mit einem Wasser (was trotz der Farbe durchsichtig ist) , welches einen sofort in den Bann zieht und auch nicht so schnell wieder loslässt.cool

Nachdem wir es allerdings doch geschafft haben uns von diesem Traumort loszueisen und Socke uns nach Greymouth brachte, gingen wir relativ früh schlafen, denn am nächsten Morgen stand ein wichtiges Spiel an laughing

Morgens um 6 Uhr voller Zuversicht die nächste Wifi-Box gesucht und den VPN client angeschmissen (ARD/ZDF/SKY haben ihren Livestream ja leider auf Deutschland begrenzt). Allerdings waren alle Server überlastet und so war es uns nicht möglich das Spiel gegen die Lederhosen zu sehen. Dafür läuft aber das BVB Netradio auch im Ausland und so beschallten uns Nobby und Boris in typischer Manier und wie immer völlig objektiv wink , während wir mit Schlafsack auf einer Bank vor der Bibliothek saßen (ist halt noch sehr kalt morgens laughing )

Nachdem die Lederhosen also ausgezogen waren und wir völlig losgelöst unser Frühstück genossen cool, trafen wir uns in der Bibliothek mit Fabi und Aileen wieder, die gerade darauf warteten das ihr Auto in der Werkstatt repariert wird. Den Rest des Tages verbrachten wir zu viert in der Bibliothek, informierten uns etwas über Samoa , buchten die Fähre zur Nordinsel und versuchten die Steuererklärung für Deutschland anzufangen. Ist leider nicht ganz so easy, da wir ja auch hier im Ausland gearbeitet haben.undecided 

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von den beiden und fuhren danach fast 5 Stunden bis Blenheim. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem tollen See vorbei, mit in Wolken/Nebel umwickelten Bergen an den Seiten. Außerdem war der ganze See voll mit riesigen Aalen, welche völlig unbekümmert direkt am Ufer und unter dem Steg schwammen.

Nach einer ruhigen Nacht in Blenheim erkundeten wir die Stadt ein wenig, besuchten einen tollen kleinen Park und gingen für eine „Probetraining inkl. Heißer Dusche“ ins Fitti. Abends durften wir dann noch einen grandiosen Sonnenuntergang sehen surprised

Am nächsten Morgen, nach kurzem Besuch des Farmersmarkts, fuhren wir ins schöne Picton. Außer einem kurzem Walk durch die Stadt und danach zum Karaka Point, lief der Tag aber ereignislos. Das Wetter war aber traumhaft und eher Sommer, als Herbst. smile

Der nächste Tag sollte also leider unser letzter Tag auf der atemberaubend schönen Südinsel von Neuseeland werden. Wir fuhren etwas aufgeregt zur Fähre , da ich als Schleuser versuchen musste Svenja als blinden Passagier auf die Fähre zu bekommen. Spart uns halt 80 Doller und damit knapp einen vollen Tank und da auf der Hinreise nicht kontrolliert wurde, wollten wir es mal versuchen laughing Hat zum Glück auch alles super geklappt und es hat mal wieder keiner kontrolliert smile

Nach dem wir die erste Stunde völlig ruhig und bei bestem Wetter (Sonnig und Windstill) wieder durch den wundervollen Malborough Sound fuhren, änderte sich das auf offener See komplett. Statt Sonne verdeckten dicke Wolken den Himmel, der Wind wurde zu einem Orkan und das Schiff schaukelte so enorm, dass wir uns auf den Boden legen mussten um nicht Seekrank zu werden. Die Wellen brachen so extrem am Schiff, das diese das Wasser über das Deck schleuderten und dauernd flackerte das Licht an Bord bzw. teilweise fiel dieses ganz aus. Wir fühlten uns wie im Film „The perfect Storm“ (Der Sturm) und die Geräusche und das flackernde Licht trugen nicht gerade zu einer besseren Stimmung bei. Dazu hörte man überall Menschen die sich übergeben mussten. Scheußliche 2 Stunden auf die wir gerne verzichtet hätten! laughing

Im Hafen von Wellington war es wieder völlig ruhig und so konnte man sich die letzte halbe Stunde wieder regenerieren, bevor wir unbeschadet das Schiff verließen. Als Belohnung gab es denn Abends Pizza zum halben Preis dank Tagesangebots smile

 

Fazit zur Südinsel:

Als wir die Nordinsel bereisten trafen wir unzählige Menschen die uns sagten, dass die Südinsel um einiges schöner ist und wir das damals nie glauben konnten, da uns die Nordinsel bereits so geflasht hatte. Im Nachhinein und nach dem wir die wohl schönsten Orte beider Inseln gesehen haben, müssen wir diesen Leuten zu Recht zustimmen. Die Südinsel ist landschaftlich das schönste was wir bisher gesehen haben und hat unzählige magische und unfassbar tolle Orte, welche nur schwer bis gar nicht beschreiblich sind! Traumhafte und atemberaubende Natur!!! smilesmilesmile

 

Die nächsten Tage fahren wir die Westcoast der Nordinsel hoch und schauen uns die letzten von uns unentdeckten Orte an smile

Bis denn wink

 

 

Wwoofen

Montag, 01.05.2017

 

Pukekura  23-26.04.17

 

Moinsen,

 

Nachdem wir 10 km in einer falschen Schotterstraße unsere neue Behausung für die nächsten Tage suchten und dabei eine Herde ausgebrochener Kälber den halben Weg vor uns hertrieben, wurden wir endlich in Pukekura fündig. Die Besitzer der Pokekura Lodge, welche allerdings nicht wirklich an dem Betrieb der Lodge interessiert sind und es eher als kleinen Nebenverdienst ansehen, sind also für die nächsten Tage unsere Gastgeber. Da der Mann des Hauses (Royden) die ersten Tage unseres Besuchs bezüglich seiner Arbeit (Opossums jagen) im Southland unterwegs war, nahmen wir zuerst nur mit Katie, die Ehefrau von Royden und den beiden Kindern Amelie (5 Jahre) und Corbyn (18 Monate) Vorzug.

Nach der Ankunft wurde uns sehr schnell bewusst, dass hier alles sehr gelassen gesehen wird und so war unser erster „Arbeitstag“ eher ruhig. Ich hackte Holz und Svenja machte den Garten hübsch. Das auch nur für ca. 2 Stunden und schon war das harte Arbeitsleben vorbei laughing Bereits am ersten Tag bemerkten wir, das Katie eine unglaublich gute Köchin ist und so sättigten wir uns mit leckerem Rindfleisch und Gemüse. Außerdem gingen wir noch mit den beiden Hunden (Rusty und Tiger) und den Kiddies an den Strand. Nach einem tollen Gespräch und als die Kinder ruhig schliefen, gingen wir runter zu Lodge, um uns in unserem Zimmer mit sehr bequemen Bett auszuruhen (das Haus liegt etwa 250 Meter von unserem Schlafplatz in der Lodge entfernt) smile

Am nächsten Morgen half Svenja, Katie ein Ferienhaus, welches die kommenden Tage vermietet ist, vorzubereiten und zu reinigen. Ich spaltete wieder etwas Holz und mähte den Rasen. Nach dem Mittagessen gingen wir Einkaufen fahren und brachten Holz zu einer Freundin von Katie. Als wir unser Geld aus dem Auto holen wollten, um paar Kleinigkeiten zu besorgen, stellten wir fest das unser Autoschlüssel weg war. frown Zu dem Zeitpunkt wussten wir allerdings nicht wie ernst der Verlust noch werden sollte.

Dafür fanden wir einen streunenden Hund, den wir aber am nächsten Tag leider in ein Tierheim bringen mussten, da sich keiner gemeldet hatte.

Den Abend verbrachten wir bei einer Freundin von Katie , bei der auch gerade 2 deutsche Mädels Wwoofen.

Der nächste Tag galt hauptsächlich der Suche nach unserem Autoschlüssel und auch Katie und Amelie halfen uns, doch dieser war einfach nicht aufzufinden.

Nach einem Telefonat mit unser Versicherung stellte sich außerdem leider raus, das diese dafür nicht zahlen werden, da wir nur Haftpflicht haben.

In der Nacht kam Royden von seiner Arbeit wieder und so lernten wir ihn am nächsten Morgen kennen. Da an diesem Tag in Neuseeland ein Feiertag ist (ANZAC Day , Australischer und Neuseeländischer Gedenktag der Opfer aus dem Ersten Weltkrieg, die hauptsächlich in der Schlacht von Gallipoli gefallen sind) gingen wir alle zusammen nach Hari Hari, um bei einem Gedenkmarsch mitzuwirken. War wirklich cool gemacht und eine enorm große Beteiligung für diese dünn besiedelte Area. Danach gab es Essen, Whisky und Bier im Pub. Den Nachmittag versuchten wir wieder unseren Autoschlüssel zu finden, doch leider ohne Erfolg. Ich wollte das mit der Versicherung nicht so akzeptieren und versuchte wieder mein Glück, da ich im Internet gelesen hatte, das diese für Schlüsselverluste aufkommt bzw. kostenlos aufbrechen, da wir eine Membership haben. Also ruf ich unter der Memberhotline noch einmal an und diese sagten mir , dass die doch dafür aufkommen und sofort ein Auto losschicken. Dieser kam zwar erst nach 3 Stunden (kam aus dem 300 km entfernten Christchurch) , aber dafür war es für Umme. Jetzt haben wir leider allerdings nur noch unseren Ersatzschlüssel, der auch leider nicht die Fahrertür aufschließt aber besser als gar kein Schlüssel ist es allemal.smile Abends haben wir denn noch mit Katie und Royden den Film „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, auf Englisch geguckt, was allerdings kaum Sinn macht, da dieser eh nur in Schwedischer Sprache und mit englischem Untertitel läuft. laughing

Am letzten Morgen zeigte uns Royden noch, wie er innerhalb von 3 Sekunden ein ganzes Opposum häutet. Unfassbar schnell! surprised

Danach verabschiedeten wir uns noch von den Kindern, den Hunden, der Ziege und natürlich von unseren großartigen Hosts Katie und Royden. Waren echt 5 coole Tage, die wir nicht mehr vergessen werden. smilecool

Ein paar kleine generelle Infos zum Abschluss:

  • Pukekura ist die kleinste Stadt Neuseelands, mit einer Einwohnerzahl von ganzen 6 Personen, von denen 4 unsere Hosts sind und die anderen beiden Katies Eltern. laughing Also eine Einfamilienstadt sozusagen.

  • Die 4 leben zu einem großen Teil als Selbstversorger , haben einen Garten mit so ziemlich allem Gemüse und Obst was man sich nur vorstellen kann, jagen ihr Fleisch/Fisch selbst oder tauschen es gegen Oppossumfelle oder andere Sachen. Von dem Geld aus der Lodge und was Royden verdient wenn er arbeitet (macht er nur alle paar Monate für ein paar Wochen) werden halt Dinge wie Strom, Benzin, Kleidung etc. bezahlt.

  • Das Essen war großartig! smile

  • Die Familie ist unglaublich kreativ, besonders Amelie, die zum Beispiel bereits mit 5 Jahren ihre eigenen Handtaschen macht, die sogar echt gut ausssehen und was das besondere ist auch wahnsinnig gut verarbeitet sind. cool

  • Die Kinder werden so erzogen, das diese nicht am Handy oder anderen elektronischen Geräten hängen, sondern sich miteinander, mit der Umwelt oder den Tieren beschäftigen.

 

Insgesamt hat es sich wirklich gelohnt und es war toll mit und in einer Familie zu leben, die ein ganz ganz anderes Leben führt als die Menschen die wir kennen und vor allem auch ganz anders als wir es von uns selber gewohnt sind.

 

Nun fahren wir über Hokitika nach Greymouth und werden nächste Woche die Fähre zurück auf die Nordinsel nehmen.

 

Bis denn wink

 

 

Excuse me while I kiss the sky

Donnerstag, 27.04.2017

 

Wanaka, Haast Pass und Westcoast 19-22.04.17

 

Moin Moin,

 

Am 19ten blieben wir noch für einen Tag in Wanaka um uns um ein paar Erledigungen zu tätigen und die Akkus aufzuladen. Außerdem versuchten wir unsere per Hand gewaschene Wäsche irgendwie trocken zu bekommen. Hat im Enddefekt ganze 3 Tage gedauert bis die Wäsche trocken war laughing

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um 6 Uhr morgens, denn Fußball stand auf dem Tagesplan und durch die Zeitverschiebung fallen die Spiele leider immer auf unchristliche Zeiten. Wir fuhren also zur nächsten Spark-Zelle, an denen wir dank unserem Handyvertrag jeden Tag 1 Gb freies W-Lan haben und konnten das Spiel dank Facebookvideokonferenz zusammen mit meinem Bruder gucken (Danke dir hier auch nochmal smile)

Nach dem leider unglücklichem Ausgang des Spiels pendelten wir gemäßigt den Haast-Pass entlang und hielten an, wo es uns gefiel. Der erste Halt war am Lake Hawea, welcher nur durch ein Gebirge und den Haast-Pass vom Lake Wanaka getrennt wird und eine faszinierende Wirkung hat.

Als nächstes war es der „Blue Pool“ , der uns dazu zwang Socke eine Pause zu geben. Atemberaubender türkis-blauer Pool der sich mitten im Regenwald durch Gletscherwasser aus einem Fluss bildet. Das Wasser ist wirklich eisig kalt und da der Ort leider während unseres Besuch im Schatten lag, trauten wir uns nicht ins Wasser laughing Ansonsten ist es auch möglich von einer Brücke, die ca. 6 Meter über den Pools schwingt in das kristallklare und türkis gefärbte Wasser zu springen. Wäre ja ansonsten genau das richtige für uns Klippenspringer gewesentongue-out

Die türkis-blaue Färbung des kristallklaren Wassers beruht übrigens auf einer Naturgegebenheit, die durch die Sonneneinstrahlung und der speziellen Begebenheit des Wassers entsteht.

Nur wenige Fahrminuten später machten wir einen kleinen Walk zu den Fantail falls und eine kleine Picknick-Pause. Und wiederum nur ungefähr eine halbe Stunde hielten wir beim Thunder Creek fall, einem weiteren Wasserfall. Beide waren sehr schön, aber da wir hier schon unzählige gigantischere und schönere Wasserfälle gesehen haben, waren es recht kurze Stopps. Zum Beine vertreiben war es trotzdem perfekt.smile

 

Unser letzter Halt auf dem wunderschönen Haast Pass waren die roaring billy falls, welche sich eindeutig aufregender anhörten, als sie es in Wirklichkeit waren. Die Lage des Wasserfalls war dafür allerdings unbeschreiblich großartig. Aus einem Regenwald floss der Wasserfall direkt in ein abermals unfassbar türkis-blauen und kristallklaren Gletscherwasserfluss. Da hier die Sonne schien wollte ich unbedingt ins Wasser und da wir keine Sachen mit hatten, passierte das halt so wie Gott mich schuf innocent coolEs war mir allerdings leider nicht lange möglich mich in dem wohl höchstens 5 grad kaltem Wasser aufzuhalten laughing Nebenbei war dieser tolle Ort allerdings von unfassbar vielen Sandflys befallen, so dass die 3 Sekunden unbekleidet an der Oberfläche reichten, damit die Sandflys mich mit einigen juckenden Bissen auf den Weg zum Auto schickten undecided Mit Abstand die nervigsten Tiere in Neuseeland.

In Haast angekommen suchten wir uns einen halb legalen Stellplatz in einer Seitenstraße (gibt dort leider keine freedom campingplätze) und hatten aber eine ruhige Nacht.cool

Der nächste Tag wird sich bei Svenja wohl immer ins Gehirn brennen. Nach einer kleinen Frühstückspause an einem tollen Strand fuhren wir die Westcoast entlang bis zum Fox Glacier. Dort machten wir einen Walk, der es einem erlaubt bis auf 300 Meter an den leider immer weiter schmelzenden Gletscher zu kommen. Seit ein paar Jahren ist es leider verboten ohne Guide auf den Gletscher zu gehen, da zu viele Menschen dabei ums Leben kamen oder verletzt wurden.

Da der Gletscher leider um einen Berg herum läuft/fließt/rutscht/schiebt/whatever sieht man vom Boden aus nur das Ende. Trotzdem ganz interessant , besonders da der Fox Gletscher einer der schnellsten Gletscher der Welt ist und sich mit einem Meter pro Woche nach unten bewegt.

Des Weiteren gab es auch hier einen Gletscherwasser Blue Pool.

Die Tatsache warum es aber ein ganz besonderer Tag werden sollte, stand aber noch bevor. Denn um 15:00 Ortszeit wurde für Svenja endlich ihr Traum wahr und sie löste ihr Geburtstagsgeschenk von vor 1,5 Jahren ein. (wurde ja auch mal Zeit wink)

Nach einigen kurzen Anweisungen hebte das Flugzeug zusammen mit ihr ab und es stand fest , dass das Flugzeug ohne sie wieder landen würde. Nach einigen Minuten Rundflug ging also die Tür des wohlgemerkt einwandfrei funktionierendem Flugzeug auf und zusammen mit ihrem Tandempartner Peter sprang sie aus dem wohlgemerkt weiterhin funktionierendem Flugzeug, um sich 4000 Meter nach unten zu stürzen. Der erste Kilometer wurde komplett im freien Fall zurück gelegt , bevor zum Glück der Fallschirm aufging und die restlichen 3000 Meter dazu dienten, die trotz aufkommender Bewölkung fantastische Aussicht auf die Gletscher und den Mount Cook zu genießen. Außerdem natürlich um sanft unten zu landen, was auch wunderbar funktioniertesmile

Die Freude in ihrem Gesicht hätte selbst Mr. Wilson (Walter Matthau) zum grinsen gebracht und ein Erlebnis das sich wohl auf Ewigkeit fest eingebrannt hat.laughing

Am Abend fuhren wir die Westcoast entlang, am leider fast komplett bewölktem Franz-Josef Gletscher bis hoch zu einem wiederum nur halb legalem Schlafplatz , auf einem Helikopterflug Gelände.

 

Ab Morgen Wwoofen (World-Wide Opportunities on Organic Farms) wir für 4 Tage bei einem Paar mit 2 Kindern in Pukekura. Um es kurz zu erklären ist das Wwoofen eine Art Tausch von ca. 4-6 Std. Arbeit am Tag gegen Unterkunft und Verpflegung. Außerdem lernt man dadurch die Locals besser kennen, wohnt mit ihnen zusammen und bekommt einen Einblick wie das Leben bei den Locals abläuft, was auch unser Hauptgrund dabei ist.smile

 

Bis denn tongue-out

 

Ostern am Lake Pukaki

Montag, 24.04.2017

 

Lake Pukaki 14-18.4.17 

 

Moinsen,

 

In der Nähe von Twizel trafen wir uns also mit Fabi,Aileen,Johanna und Emma wieder und aßen den wohl besten Lachs unseres Lebens bei der „High Country Salmon Farm“. Der Lachs wird dort jeden Tag frisch gefangen und perfekt in Form von Burgern, als Sandwich oder in ganzen Gerichten zubereitet. Außerdem wird Kalt und Heiß geräuchert. Der Lachs war zart wie Butter und der tolle Geschmack überzeugte uns sofort! Absolut Empfehlenswert! smile

Den Rest des Tages verbrachten wir sechs am Lake Pukaki und genossen die Sonne und den fabelhaften Ausblick auf den Mount Cook. Am Abend gesellte sich auch noch Nick (ein Freund von Johanna und Emma) zu uns. Da an den nächsten 3 Tagen die Chance auf Südlichter (südliche Polarlichter) groß sein sollte, verbrachten wir den ersten Abend bis spät in die Nacht draußen, bevor wir uns halb erfroren und etwas enttäuscht ohne Südlichter in unsere Autos bewegten. Am nächsten Tag fuhren wir alle gemeinsam (bis auf Nick , der keine Lust hatte) zum Carpark am Fuße des Mount Cook, Der Mount Cook ist der höchste Berg in ganz Ozeanien und hat eine Höhe von knapp 3800 Metern. Gewaltiger massiver Berg, welcher zum größten Teil das ganze Jahr mit Schnee bedeckt ist! surprised

Da es keinen Weg hoch zum Mount Coo besteht, bestiegen wir ein Nebengebirge (Mount Sealy) bis zur Mueller Hut welche auf 1800 Höhenmetern liegt. Der Weg führte direkt am riesigem Mueller-Gletscher vorbei und man hatte dank des perfekten Wetters stets einen super Ausblick auf den Mount Cook und den Hooker Gletscher. Das der Mount Cook ,wie bei uns , den ganzen Tag unbewölkt ist grenzt schon fast an ein Weltwunder, da dieser ansonsten die meiste Zeit des Jahres tief in den Wolken hängt. Der Weg bis zur Mueller Hut war allerdings nicht gerade der einfachste Weg den wir bisher liefen und laut Svenja das härteste was sie je gemacht hat laughinglaughing

1,5 Std. lang 2200 Treppenstufen hoch tapseln (entspricht ca. Treppe laufen bis zum 170 Stock!surprised) und danach für 1,5 Std. eine sehr starke Steigung über Felsen und Gestein laufen, teilweise klettern.

Aber es hat sich vollkommen gelohnt und den Blick den wir oben genießen konnten werden wir wohl nie wieder vergessen, einfach unbeschreiblich. Schade das es in einigen Jahrzehnten nicht mehr möglich sein wird diese Gletscher zu sehen, da sie von Jahr zu Jahr immer mehr schmelzen werden.undecided

  

Nachdem wir zu sechst oben einige Zeit den Ausblick und den Augenblick genossen, mussten wir uns dringend auf den Rückweg machen, da die Sonne langsam unterging. Der Abstieg entpuppte sich aber an die nächste Tortur, denn mit immer noch müden Beinen sind 2200 Treppenstufen und auch das klettern über die Felsen selbst bergab nicht sehr angenehm. Die Knie bedankten sich bei allen, als wir endlich und genau mit dem Sonnenuntergang unten ankamen. Mal wieder perfektes Zeitmanagement! cool

Nach 1 Stunde fahrt waren wir wieder zurück am Campground, aßen schnell etwas und fielen allesamt glücklich und geschafft ins Bett. (@Hannes: es gab wieder Nudeln wink )

Am nächsten Tag saßen wir noch bis Nachmittags zusammen am Lake Pukaki, bevor Nick,Johanna und Emma uns verließen um nach Timaru zu fahren. Wir blieben noch eine Nacht mit Aileen und Fabi an dem selben Campground und wurden wieder von nicht auftauchenden Südlichtern enttäuscht. Trotzdem der von der Lage wohl schönste freedom Campground Neuseelands. Selten sind wir jeden Morgen mit so einem überwältigenden Ausblick wie hier (Mount Cook und Lake Pukaki) aufgewacht.smilecool

Am nächsten Morgen fuhren wir vier weiter nach Wanaka, genossen die Sonne und den Ausblick am Lake Wanaka (welcher im Herbst eindeutig schöner ist als im Sommer!) und hatten endlich wieder eine warme Dusche.

 

 

Die nächsten Tage werden wir über den Haast Pass bis zum Fox- und Franz Josef Gletscher fahren und evtl. dort einige Tage bei einer Familie Wwoofen (Arbeiten für Unterkunft und Essen). Außerdem steht Svenja´s Geburtstagsgeschenk von vorletztem Jahr auf dem Plan tongue-out

 

Bis denn wink

 

 

Pinguiiiiiiiiine in Oamaru

Freitag, 21.04.2017

 

Dunedin/Oamaru 11-14.04.17

 

Moinsen,

 

unser erster Tag in Dunedin war entgegen unserer Erwartung bis zur Nacht trocken. Nach kurzem einkaufen, reparieren unserer Beleuchtung im Auto und tanken, fuhren wir zur steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street.

Die Baldwin Street hat eine maximale Steigung von unfassbaren 35 % ,was aber leider auf Bildern nicht wirklich gut erkennbar ist und verrückterweise haben sich wirklich Leute dort angesiedelt. laughing Was einem auf die Idee bringt sich dort nieder zu setzten verstehen wir allerdings beide nicht wirklich. laughing

Die kommenden Stunden verbrachten wir in einem tollen Tierhaus, im friedlichen botanischen Garten und schauten uns einige tolle Kirchen an, bevor wir uns einen Parkplatz für die Nacht suchten.

Die nächsten Tage verbrachten wir überwiegend in der Library, da es ununterbrochen regnete und nutzten unsere Zeit dafür um unseren nächsten Urlaub zu planen. Da wir hier relativ nah an der Südsee sind und wir diese unbedingt ein Mal erkunden wollten, ist diese natürlich prädestiniert für einen kurzen Urlaub. Unser genaues Ziel stand noch nicht fest , aber nach stundenlangem Recherchieren und Abwägen von Vor-und Nachteilen haben wir einen Flug nach Samoa gebucht.smile Der Urlaub geht eine Woche vom 18ten bis 25ten Mai und Unterkünfte werden wir uns vor Ort suchen. Warum Samoa? Von vorne herein hatten wir 4 Favoriten aber Fiji ist uns einfach zu touristisch, Cook Islands leider zu teuer und Tonga doch etwas zu sehr abgeschieden. Samoa ist sehr viel abwechslungsreicher, weniger touristisch und hat trotzdem den Charme, die die gesamte Südsee verspricht. Vom Preis her bewegt sich das ganze zwischen Fiji und Tonga und die Flüge kosten uns ca. ein 6tel von dem Preis, den wir in Deutschland hätten bezahlen müssen. Außerdem fliegen wir statt 2 Tagen pro Flug auch nur 4,5 Stunden laughing smileWir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf einen hoffentlich Südsee-Traumurlaub. smilecool

In unseren „Libraraypausen“ verbrachten wir die Zeit mit Fabi und Aileen, die wir ja in Arrowtown kennenlernten, mit Johanna und Emma oder Jessica und Andi.

Nach 3 Tagen hing uns allerdings der Regen und Dunedin zum Halse raus und wir reisten zusammen mit Fabi,Aileen,Johanna und Emma weiter nördlich in Richtung Oamaru. Auf dem Weg dorthin guckten wir uns eine trotz Platzregen traumhafte natural cave in der Nähe von Waitati an und die seltsamen riesigen runden Steine am Strand von Moeraki an, bei dem bis heute unklar ist weshalb die da am Strand liegen.laughing

Am Abend verabschiedeten wir uns da die 4 weiter zum Lake Pukaki fuhren und wir uns noch die Pinguine in Oamaru angucken wollten.

Zu Zweit fuhren wir also nach Oamaru um uns einen guten Platz zu suchen. Endlich hörte nach 3 Tagen auch dieser unfassbar nervige Dauerregen auf und so konnten wir das schöne Oamaru genießen. Einzig und allein der Wind war immer noch sehr kräftig und so stark, dass die Wellen so kraftvoll waren, das diese an dem sicherlich 10 Meter hohen Wellenbrecher so stark zerbarsteten, das das Wasser über 40 Meterhoch in die Luft geschleudert wurde. Spektakuläre Augenblicke die wir dort zu Gesicht bekamen!! surprised

Nach dem das Meer sich gegen Dämmerung etwas beruhigte und die Nacht die Dunkelheit mit sich brachte , kamen auch schon die ersten Pinguine an Land. In Oamaru sind nämlich blaue Zwergpinguine mit einer Größe von 10 bis maximal 20 Zentimetern beheimatet. Da deren Nester allerdings ca. 300 Meter vom Meer entfernt liegen und die Menschen leider eine Straße und Gebäude zwischen Meer und Nachtlager der Pinguine bauten, müssen diese jeden Abend ihre Angst überwinden und über die Straße und zwischen den Gebäuden einen Weg zu ihren Nestern finden.

Leider haben einige Menschen keinen Respekt vor diesen fantastischen wildlebenden Pinguinen, halten keinen Abstand und leuchten diese mit Taschenlampen und Blitzlichtgewitter an ,bis diese nicht mehr wissen wo sie sind.undecided Völlig verängstigt verbrachten diese teilweise 5 Stunden im Gebüsch oder am Straßenrand , bis die meisten Menschen diesen Ort wieder verließen. Zum Tierschutz haben einige Neuseeländer sogar einen Tunnel unter der Straße errichtet , damit die Pinguine beruhigt die Straße überqueren können.smile Gerade das Verhalten der Asiaten hat uns wirklich geschockt! Die Pinguine an sich watscheln, wenn sie sich ungestört fühlen , ansonsten gemütlich über die Straße , sind super niedlich und können deutlich lauter schreien als wir es erwartet hatten.laughing

Die Nacht verbrachten wir in der Nähe am Strand und am nächsten Tag guckten wir uns die schöne Altstadt von Oamaru an. Aus unserer Sicht eine der schönsten Städte Neuseelands, wenn auch nicht sehr groß.

Am Nachmittag fuhren wir in Richtung Lake Pukaki um uns mit den anderen 4 wieder zu treffen. Aber die Storie kommt denn beim nächsten Mal wink

 

Bis denn tongue-out

 

Die Catlins

Dienstag, 18.04.2017

 Catlins 09.04.-10.04.17

 

Moin,

 

Wieder mal eine frische aber noch recht angenehme Nacht gehabt. Nachdem uns allerdings 2 Tage bei Minusgraden in den Nächten im Fjordland fast jegliche Körperteile abgefroren sind , sind wir dementsprechend aber auch bereits abgehärtet cool

Der erste Ort des Tages war der Curio Bay, an dem es angeblich möglich ist mit etwas Glück Pinguine zu sehen und mit Delfinen zu schwimmen. Leider haben wir weder irgendetwas gesehen noch sind mit irgendetwas geschwommen was bei den Temperaturen trotz Sonne auch sicherlich recht unangenehm gewesen wäre laughing

Etwas enttäuscht fuhren wir zu den Mclean falls. Ein ca. 30 minütiger Weg durch den Regenwald führt einen zu einem 22 Meter hohen Wasserfall. Unterhalb des Wasserfalls bildet sich ein See, welcher sich über bestimmt 50 größere Treppen seinen Weg nach unten sucht. Einer der schönsten Wasserfälle die wir hier bisher gesehen haben und außerdem ein super beruhigender Ort!

Als nächstes Ziel und vorerst unser letztes für den Tag war der Florence Hill lookout , an dem gemütliche 3 Stunden damit verbrachten Blog und Tagebuch zu schreiben und unser Buch weiter zu lesen. Abends fuhren wir denn zurück zum Curio Bay zurück , da unser Campground für die Nacht nur 5 Minuten entfernt lag und versuchten unser Glück erneut wurden aber wieder enttäuscht. laughing

Am nächsten Morgen trafen wir uns kurz mit Andi und Jessica und fuhren danach zum Cannibal Bay. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch beim „lost gipsy caravan“. Ein sehr begabter und noch viel kreativer Neuseeländer baut hier aus allem möglichen lustige und skurrile Spielsachen. Ich kann das echt nicht eindeutig beschreiben, weil es so verrückt ist. Von Selfmade Videogames über ein Klavier was verschiedene Gegenstände im Raum bewegt, bis hin zu einem beweglichen Wal ist wirklich alles dabei laughing Absolut Unbeschreiblich!!

 

Der Cannibal bay ist eine Bucht mit einem unfassbar schönem Strand und bietet einer neuseeländischen Seelöwenkolonie ein Zuhause, die überwiegend am Strand chillen, sich einbuddeln oder miteinander spielen cool

Nach einem kurzem Halt an einem altem Eisenbahntunnel , der nicht sonderlich spektakulär war, fuhren wir zum Nugget Point. Dort liefen wir den Weg zum Lighthouse von dem es möglich ist die im Meer liegenden „Nuggets“ (Felsformationen) zu sehen. Spektakulärer Ort der von mehreren Robbenkolonien beheimatet ist.

Zusammen mit Andi und Jessica versuchten wir danach am anliegenden Roaring bay nochmals unser Glück Pinguine zu sehen, welche allerdings auch da keine Lust auf uns hatten laughing

Die kommende Nacht verbrachten wir nach kurzzeitigem Wegproblemen und einem unglaublichem Sonnenuntergang zu viert in der Nähe von Dunedin.

 

Die nächsten Tage werden wir denn in Dunedin verbringen, da der Wetterbericht den ungeliebten Regen verspricht tongue-out

 

Bis denn wink

 

Höhlenexpedition 07-08.04.17

Mittwoch, 12.04.2017

 

Invercargill 07-08.04.17

 

Moinsen,

 

Mit frischen Beinen im Gepäck gerieten die Clifton caves, welche nur 10 Autominuten von unserem Campground entfernt lagen, in unser Visier. Die Clifton caves sind eine ca. 300 Meter lange unterirdische Höhlenformation, welche sich unter/durch 3 Berge/Hügel bildet. 300 Meter hört sich nicht viel an , allerdings ist der Weg sehr viel länger als man es sich vorstellen mag. Teilweise ist die Höhle Meter hoch und teilweise ist es notwendig durch sehr sehr enge Tunnel zu kriechen. Außerdem werden Kletterkünste vorausgesetzt und einige unterirdische Seen müssen überquert werden. Insgesamt haben wir ca. 40 Minuten für die gesamte Strecke gebraucht und hatten wirklich unheimlich viel Spaß. Da es in der Höhle natürlich komplett dunkel war konnte man sobald die Headlamps ausgeschaltet waren Glühwürmchen an den Decken hängen sehen. smilecool

Wie viel Spaß es gebracht hat veranschaulicht das Beispiel , dass auf den nächsten 30 Minuten fahrt bis zum Gemstone beach , Svenjas neues Abenteuerziel war ab sofort Höhlenforscher zu werden laughing

Den Gemstone beach an dem wir erfolglos auf Edelstein jagt waren hatten wir komplett für uns alleine. Die Klippen auf der einen Seite, das Meer auf der anderen und der tolle Sandstrand in der Mitte geben diesem Ort eine erstaunliche Atmosphäre. smile

Nach einer ruhigen Nacht in der Nähe von Riverton begaben wir uns am nächsten Morgen nach Invercargill deckten uns mit Lebensmitteln ein und genossen eine heiße Dusche in der Bus Station smile

Danach besuchten wir die kostenlose Demolition World, welche von einem super netten Ehepaar in den letzten 14 Jahren abgerissen und neu erstellt wurde. Die alten Gebäude auf dem Gelände wurden entfernt und durch unfassbare geniale und teilweise abstruse/gruselige Ideen eine Stadt aus weggeworfenen uralten Dingen erstellt. Und in und zwischen Bäckerei, Bank, Kirche, Krankenhaus oder Saloon etc. bewegten sich Esel, Hühner, Gänse, Enten und Pfauen ohne sich großartig von den Besuchern stören zu lassen. Fantastische Idee mit einer unglaublichen Umsetzung ! tongue-out

Darauf folgend fuhren wir nach Bluff um zum südlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes zu fahren. Der Südpool ist an dem Punkt keine 5000 Km entfernt und es war dementsprechend auch recht frisch. Auf einem Aussichtspunkt von dem es trotz Nebel möglich war Stewart Island zu sehen, trafen wir uns mit Jessica und Andi wieder.

Danach fuhren wir zu viert zurück nach Invercargill um uns die Beine bei einem Spaziergang durch einen kleinen freien Tierpark im Queenspark zu vertreten. Süße Wallebys (kleine Kangeroos), Alpacas, Schildkröten, eine 120 Jahre alte Eidechse, komische Schweine, Hühner und Hasenrassen und Rehe gab es dort zu bestaunen. Nach dem kleinen tierischen Rundgang verabschiedeten wir uns, da wir in die Catlins fuhren und die beiden die Nacht noch in Invercargill bleiben , um uns allerdings schon Morgen zu folgen. Wir werden uns daher sicherlich noch das eine oder andere Mal wiedersehen , da unsere Route über die nächsten 1-2 Wochen fast Identisch ist. laughing

Wir werden jedenfalls die nächsten Tage die Catlins bereisen, ein relativ wenig bewohntes Gebiet für neuseeländische Verhältnisse und für deutsche Verhältnisse wäre es eine Gegend, die wahrscheinlich nicht einmal auf der Deutschlandkarte vermerkt werden würde. laughing Empfang gibt es in dieser remote area auch nicht laughing

Bis denn wink

 

Das 8te Weltwunder

Dienstag, 11.04.2017

 Milford Sound 05-06.04.17

 

Moin Moin,

 

Punkt 7 Uhr fuhren wir uns zu dritt also zum Milford sound und genossen die nächsten 50 Km die atemberaubende Landschaft des Fjordlands. Kurz nach dem wir den wohl verrücktesten Tunnel Neuseelands durchfuhren, kamen wir endlich am Milford sound an , welcher uns sofort überwältigte ! Bei dem Bootstourunternehmen angekommen gab es wirklich noch Plätze für uns frei und so konnten wir gleich die erste Tour des Tages machen. Da die riesigen Berge am Rande des Fjords allerdings um 9 Uhr Morgens noch Schatten warfen wurde es dementsprechend kühl. Die Bootstour dauerte insgesamt 2 Stunden und ist wirklich zu empfehlen , denn sie ermöglicht einem Einblicke in Gegenden die man leider nicht anders erreichen kann. Was die Fahrt aber noch um ein Vielfaches toppte , war die Tatsache das wir auf der Hinfahrt zum Meer und auf der Rückfahrt beides mal von einer riesigen Delfingruppe begleitet wurden und diese teilweise direkt einen Meter von einem entfernt schwammen. Auch einige Jungtiere waren in der Gruppe dabei !!smile Außerdem gesellte sich noch eine Robbe dazu, die die ganze Zeit mit den Delfinen spielte. Laut dem Kapitän bietet sich die Sicht auf Delfine nur max. 1-2 Mal in der Woche bei dutzenden Touren am Tag. Wir hatten dieses Mal also endlich Glück mit den Delfinen cool Außerdem fuhren wir mit dem Boot noch unter einem riesigen Wasserfall, der komplett aus Gletscherwasser entsteht. Rudyard Kipling, der Autor vom Dschungelbuch und jüngster Literaturnobelpreisträger aller Zeiten, hatte den Milford Sound einmal das achte Weltwunder genannt und wir wissen nun auch warum!! smile

Völlig zufrieden gingen wir wieder an Land, verabschiedeten uns von Valentin , der in die Catlins wollte und fuhren zurück in die Richtung Te Anau. Nach dem uns bei dem verrückten Tunnel einige der schönen Keas über uns flogen , hielten wir bereits wenige Kilometer später das erste Mal an. Die Chasm Falls waren das Ziel und nach nur 10 min Laufweg erreichten wir diese auch. Das Wasser formt hier seit Millionen Jahren die Felsen und Steine und so entstanden riesige Höhlen , durch die nun ein Wasserfall fließt. Die Kraft des Wassers entzückt uns jedes Mal wieder!tongue-out

Als nächstes Ziel steuerten wir auf den Startpunkt des Walks zum Lake Marian.

Der Walk zum Lake Marian dauerte ungefähr 3 Stunden return und führt vorbei an einem starken Strom , flussaufwärts durch einen Märchenwald, bis zu einem See der völlig von riesigen teilweise mit Schneebedeckten Bergen liegt. Eindeutig einer der schönsten Walks die wir bisher gemacht haben und sehr empfehlenswert.

Da es langsam düster wurde als wir zurück waren, fuhren wir also weiter , da wir noch eine etwas weitere Strecke vor uns hatten. Wir machten zwar nur ein kurze Pause am Mirror lake und eine in Te Anau, allerdings schafften wir es trotzdem nicht vor der Dunkelheit an unserem Schlafplatz für die Nacht in Clifton anzukommen. Noch schnell im Dunkeln Nudeln gegessen und erschöpft fielen wir ins Bett.

Am nächsten Tag entschieden wir uns, begleitet von 2 wilden Hühnern, einen Tag völlig zu entspannen , da die Knie, Beine und Hüfte sich etwas von den anstrengenden Tagen zuvor erholen mussten.

Ab Morgen werden wir uns weiter südlicher begeben und zum südlichsten Ort Neuseelands fahren.

 

Bis denn wink

 

Routeburn Track an einem Tag

Dienstag, 11.04.2017

Routeburn Track 30.03-04.04.17

 

Moin Moin,

 

Der Pub-crawl den wir am Mittwoch zusammen mit Andi und Jessica und einer großen Gruppe anderer Bacpacker gemacht haben, war erstaunlich gut und es wurde uns so möglich einige der besten Clubs und Bars der Stadt kennen zu lernen. smile

Ansonsten verlief unsere letzte Arbeitswoche relativ ruhig und wir bekamen auch nicht wirklich viel Arbeit zu geteilt, so dass wir viel Zeit hatten uns von unseren ganzen Bekanntschaften zu verabschieden. Anders als in Coromandel ist der Platz in Arrowtown zu einem großen Teil von Langzeitcampern belebt und so war es möglich sich viel besser kennenzulernen. Mit Dave waren wir am Donnerstag im „New Orleans“ das mit schmackhaften Bier und Wein wie geschaffen war für das ein oder andere letzte Abschiedsgetränk.cool

Nach unserem letzten Arbeitstag blieben wir noch eine Nacht im Caravan und hatten einen schönen Abend mit Fabi und Aileen , die zufälligerweise am gleichen Tag wie wir bei ihrer Arbeit (Cargroomer) aufhörten und während der letzten Wochen auf unserem Campingplatz geschlafen hatten.

Am nächsten Morgen wurde Socke wieder komplett eingeräumt und schon ging es los auf die nächste hoffentlich genauso fantastische Reise wie sie bisher immer war. 

Anbei noch eine kleine Veranschaulichung wie der Herbst in Arrowtown eingeflogen ist. tongue-out

Nach nur wenigen Kilometern zwang uns der Lake Hayes aufgrund seiner grandiosen Spiegelung zu einem kurzen Halt, bei dem ich leider bemerkte das der Fokus meiner Spiegelreflexkamera nicht mehr funktioniert und auch durch intensives reinigen verbesserte es sich nicht. Das bedeutet also das ab sofort die Qualität unserer Reisefotos leider abrupt abnimmt und ich noch nicht genau weiß wann bzw. ob sich das Problem beheben lässt. frown Aufgrund der Tatsache das wir die nächsten Tage das Fjordland und somit der wohl natürlichsten Gegend Neuseelands bereisen ist das natürlich doppelt Schade, aber wie sagt man so schön „shit happens“. Muss das Handy nun geben was es kann laughing

 

Mit einer etwas angepissten Stimmung meinerseits fuhren wir danach zum nahe zu Queenstown liegenden Moke lake, den ich bei meinem Anstieg zum Ben Lomond aus gesehen hatte und der von oben völlig schwarz erschien. Der See ist allerdings in Wirklichkeit super schön und durchsichtig und hebte meine Stimmung sofort wieder auf normal Maß. Die Reise konnte also endlich losgehen cool

Nachdem wir einige Zeit am See entspannten, uns ganz unserem Alter entsprechend um das Wohl der Enten gekümmert haben laughing und die biestigen Sandflies aus unserem Auto entfernt hatten fuhren wir weiter Richtung Glenorchy. Dort suchten wir uns einen Platz zum schlafen inmitten der Berge und da ich am nächsten Tag den Routeburn Track laufen wollte ging es relativ früh ins Bett.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um 6 Uhr in der Früh damit ich ab 7 Uhr starten konnte. Noch schnell das Muesli hinunter geschlungen und ab gings in Richtung Routeburn-Startpunkt.

Der Routeburn track ist eine eigentlich Mehrtageswanderung (3 Tage sind empfohlen) mit einer Gesamtlänge von 32 km und einer der 10 Great Walks , welche sich in komplett Neuseeland verteilen.

Aus dem Grund das eine einzige Übernachtung auf dem Track bereits 54 $ kosten würde , habe ich beschlossen den gesamten Track allerdings an einem Tag zu laufen.tongue-out

Um 7 Uhr Morgens startete ich also meine Mission Routeburn und erreichte den höchsten Punkt des Tracks (1250 Höhenmeter) bereits nach wenigen Stunden, so dass ich viel schneller war als ich es erwartet hatte. Deswegen war es mir möglich noch über eine Nebenstrecke den 1550 Meter hohen Colincal Hill zu begehen, von welchem einem ein atemberaubender Blick auf die mit Schnee bedeckten Berge des Fjordlandes und den Milford Sound hat. Sogar das sicherlich weit über 100 Km entfernte Meer konnte man von dort aus erkennen.surprised

Der Routeburn track ist wirklich wunderschön , führt durch die beiden Nationalparks des Mt Aspring und des Fjordlands und gibt einem Einblicke in eine völlig unzivilisierten Welt. Denn nicht ein Mal eine Straße führt auch nur in der Nähe dieses Gebiets entlang , weswegen Svenja mit dem Auto einen Umweg von fast 400 Km fahren musste nur um ans Ende des Tracks zu kommen.

Während Svenja mit Socke die Gegend unsicher machte lief ich weiter bis zu Mckenzie Hut auf ca. der Hälfte der Strecke um meine erste Pause zu machen und etwas zu essen. Gestärkt führte mich der Track weiter durch Märchenwälder , durch endlose Steppe und an Wasserfällen und Bergen vorbei. Kurz vor dem Ende überraschte mich denn noch der größte Wasserfall des Tracks mit knapp 175 Höhenmetern und unten ergab sich ein erstaunliches Naturschauspiel, denn ein Regenbogen formte sich direkt am Fuße des Wasserfalls. Unfassbar tolles Erlebnis smile

   

Danach ging es fast nur noch Bergrunter und kurz vorm Ende holte ich Valentin wieder ein, der den Track an 2 Tagen lief und welchen ich bevor mehrmals getroffen hatte, allerdings durch die Nebenstrecken die ich lief verlor ich ihn immer wieder aus den Augen . Zusammen mit Valentin beendete ich den Routeburn Track nach knapp 9,5 Std. mit ca. 7 Std. reiner Laufzeit, 40 Km bei über 2000 Höhenmetern Laufstrecke in den Beinen und ca. 5000 verbrannten Kilokalorien. Bereits auf dem letzten Stück wunderte ich mich warum mir Svenja nicht wie abgemacht entgegen kam , aber ich vermutete zu diesem Zeitpunkt das ich wohl zu früh bin da ich einige Stunden vor meiner erwarteten Ankunft bereits am Endpunkt war. Unten angekommen stand Socke allerdings völlig alleine auf dem Parkplatz und von Svenja war weit und breit keine Spur. Die nächsten 1,5 Std. wartete ich also mit Valentin unten am Endpunkt , da ich versprach ihn mit zum nächsten Campingplatz zu bringen und wir beobachteten den verrückten einheimischen Papagei , den Kea. Der Kea ist laut Forschern eins der intelligentesten Tiere der Welt und ist unfassbar Neugierig. Ein kleiner Bastard ist er allerdings auch denn man sollte sein Auto und irgendwelche Sachen die einem wichtig sind nicht in der Nähe dieses Tieres lassen. Der Kea beraubt nämlich gerne Menschen und in seinen Nestern findet man des öfteren Geldbörsen, Handys oder Selfiesticks. Außerdem knappert er gerne an Autos und vor allem an deren Dichtungen herum. Dieses Schauspiel bot sich uns auch an diesem Tag an dem er bei einem Auto die Antenne , sowie fast alle Dichtungen des Autos abknapperte und wegriss.laughing

Nach 1,5 Std. des langen Wartens sprach mich jemand an ob ich heute den Track an einem Tag gelaufen bin , denn er traf Svenja unterwegs die mich wie verrückt suchte und dachte das mir etwas passiert ist. Anders als erwartet hat man nämlich im gesamten Fjordland rein gar keinen Empfang und so hatten wir uns auf der Strecke verpasst, da Svenja einen Nebenhügel noch kurz besichtigen wollte. So lief ich also etwas beunruhigt mit Valentin den Track wieder von der anderen Seite um Svenja zu suchen und mit immer müderen Beinen und ca. 30 min später fanden wir sie zum Glück auch wieder , da sie ein französisch Pärchen überredet hatte lieber zurück zum Auto zu laufen. Alles zum Glück noch ein Mal gut gegangen innocentsmile

 

Zu dritt machten wir uns im Dunkeln auf den Weg zum nächstgelegenen Campingground um unseren geschundenen Körpern Ruhe und Frieden zu geben. 

Morgen werden wir zusammen zum Milford Sound fahren und hoffen das wir auf gut Glück noch ein Platz auf der Bootstour bekommen. Können aufgrund des nicht vorhandenen Handyempfangs ja leider nicht anrufen und fragen laughing Aber hoffen wir mal das bestetongue-out

 

Bis denn wink

 

Genieße jeden Augenblick 20-29.03.17

Mittwoch, 29.03.2017

 Arrowtown 20.03-29.03.17

 

Moinsen,

 

Nachdem wir bei Vicky unserer Managerin die Kündigung eingereicht haben und die Gründe nannten war diese völlig geschockt. Sie war zwar alles andere als erfreut aber da wir die Kündigungsfrist von einer Woche eingehalten haben, blieb ihr nichts anderes übrig um das zu akzeptieren. Sonntag wird also unser letzter Tag hier sein und danach werden wir wieder weiter herumreisen. Ein kleiner Teil der Südinsel fehlt uns ja noch.tongue-out

 

Kommen wir aber zu dem für uns viel wichtigeren Teil der Woche und zwar die Tage der Freiheit.

 

Jedes Mal auf dem Weg nach Queenstown werden wir von dem Remarkables begleitet und dieses Gebirge macht seinem Namen alle Ehre. Thomas gab uns vor seiner Abreise noch den Tipp das man dort hinauffahren und denn ab dem Skigebiet bis zum 2200 Meter hohen Gipfel klettern kann. Gesagt, getan und so fuhren wir an unserem ersten freien Tag direkt bis zum Skigebiet hoch. Bereits auf dem Weg nach oben hat man eine unglaubliche Aussicht über Queenstown und die neuseeländischen Alpen. Des weiteren fliegen die Boings und Airbusse die in Queenstown landen an einem gewissen Punkt der Strecke sehr dicht auf gleicher Höhe an einem vorbei.

Oben angekommen umhüllt im inneren des Gebirges und mit einigen kleinen Wasserfällen an den Seiten und einem See in der Mitte begaben wir uns auf den Weg zum Gipfel um die gigantische Aussicht genießen zu können.

Der Weg bis zum Aussichtspunkt ist nicht komplett vorgezeichnet und teilweise kann nur grob erkannt werden in welche Richtung man am besten gehen sollte. Allerdings ist die Belohnung dafür umso klarer zu erkennen! Der Ausblick ist fantastisch und auch einen Felsvorsprung ,unter dem es komplett gerade bestimmt 500 Meter runter geht, konnten wir finden bei dem wir erst beim verlassen das umgefallene „Danger-Schild“ fanden cool

Diese Art von Ausblick ist einfach jedes Mal wieder fesselnd!

 

Am nächsten Tag wollten hingen die Wolken sehr tief in den Bergen was sehr ehrfürchtig aussah. Hier ein kleines Beispiel.

 

Am nächsten freien Tag trennten sich unsere Wege da Svenja ihren Swing endlich machen wollte. Da ich nicht bereit war fast 200 Dollar für etwas auszugeben , was ich nicht hätte genießen können (auch wenn ich nicht weiß warum aber selbst die kleinste Schiffsschaukel der Welt wäre der pure Horror laughing ) und sie das aber ungern alleine machen wollte startete sie einen Aufruf in der Facebookgruppe und fand nur kurze Zeit später Jessica die das auch nicht alleine machen wollte. Läuft also laughing

Nachdem Svenja mich morgens am Fuß des Ben Lomond track abgesetzt hatte fuhr sie also in die Stadt und traf sich mit Jessica um sich kennen zu lernen. Nachdem sie feststellen musste falsch geparkt zu haben ( 60 Dollar , die Strafen hier echt immer verdammt hoch) ging es für die beiden denn per Bus zum Canyon wo die Swing und der höchste Bungyjump Neuseelands (134 Meter freier Fall surprised) gemacht werden können. Aufgeregt und mit ein wenig Pipi in der Hose wurde es denn Ernst und die beiden wurden in ihrem Sitz befestigt. Nach kurzem Missverständnis mit der Platzwahl schwangen die beiden nach 70 Meter langem Fall sanft und völlig enthusiastisch die 300 Meter lange Strecke zwischen dem Canyon hin und her. Laut der beiden ein unglaubliches Gefühl und mit wahrscheinlich nichts zu vergleichen. Wer an riesigen Schaukeln Spaß hat das wohl beste Erlebnis das man haben kann!

Nachdem die beiden wieder oben befestigt wurden verarschten die Angestellten die beiden ein wenig und zählten von 3 bis 1 runter für den nächsten Swing, was die beiden zu einem voller Angst getriebenen Nooooo, nooooo, nooooo brachte laughing Hat also alles super geklappt und beide sind zum Glück unverletzt und super fröhlich wieder auf dem Boden abgesetzt wurden.smile

Ich verbrachte meinen Tag derweil mit dem wohl anspruchsvollsten Hike den ich hier bisher gemacht habe, dem Ben Lemmon Summit Track bei dem es erforderlich ist 1800 Höhenmeter zu überwinden bei ca. 15 km Laufstrecke! Nach harten 45 Minuten kam ich bei dem Punkt an bis zu dem man auch für 33 Dollar mit der Gondola hätte fahren können. Auf dem Weg dorthin überholte ich dann einen Kanadier (Chris) und eine Amerikanerin aus New York (Steph) denen ich mich dann nach kleiner Frühstückspause ab der Gondel anschloss um den Track nicht alleine laufen zu müssen. Auf dem Weg bis zum Saddle auf 1300 Meter Höhe sammelten wir denn noch James aus Australien ein und gingen den Rest dann zu viert weiter. Der schwierigste und steilste Teil ist allerdings mit Abstand die letzte Stunde hoch zum Gipfel bei dem die Beine ja bereits auch schon etwas Müde sind. Oben angekommen bekommt man dafür allerdings einen grandiosen 360° Panorama Blick über Queenstown, die Remarkables, den Lake Wakatipu, den Mount Chrichton und die neuseeländischen Alpen. Die wohl landschaftlich schönste Bergbesteigung die ich hier erleben durfte cool Nach ca. 1,5 stündigen Aufenthalt am Gipfel mit tollen interessanten Gesprächen und einer wahnsinnigen Aussicht begaben wir uns wieder auf den Weg zurück. James verabschiedete sich bereits an der Gondel (zu faul zum runter laufen laughing) und Chris blieb auf halber Strecke im Wald zurück, da er dort in einer Hängematte befestigt in 4 Meter Höhe zwischen zwei Bäumen wohnt laughing Verrückter Typ ey laughing Unten verabschiedete ich mich denn noch von Steph und setzte mich auf Svenja wartend an die Seite. Kurz nachdem ich der Polizistin glaubhaft weiß gemacht hatte das alles in Ordnung ist sammelte mich Jessicas Freund Andi ein, (der statt der Swing lieber Jetboat fahren war) da die beiden wohl etwas verspätet sind. Nachdem kurzem warten kamen die beiden allerdings freudestrahlend und so wusste ich auch endlich das alles gut gegangen ist (haben nämlich kein Handyvertrag aktuell , so dass ich die ganze Zeit im ungewissen warten musste laughing)

 

Alles in Allem ein richtig guter Tag bei dem einem wieder ein Mal bewusst wird was für eine tolle Erfahrung das hier alles ist! Also wer Lust auf diese Erfahrungen hat: nicht lang nachdenken sondern handeln!cool

 

Die anderen Tage verbrachten wir ansonsten wieder viel mit den Leuten auf dem Campingplatz allen voran mit Dave unserem Musiker mit dem wir morgen Abend Arrowtowns Kneipen unsicher machen werden laughingcool

Auch unsere Tenniscrew trafen wir an den Dienstagen wieder und gestern war leider das letzte Mal. Vor allem Fran und Paul sind einfach unfassbar eigene und tolle Persönlichkeiten und Timi und Nerilin sind einfach super lieb..smile

 

Heute Abend treffen wir uns denn noch mit Jessica und Andi zum Pub crawl.smile

 

Achja und wir haben noch eine Frucht probiert namens Kiwano welche vom Geschmack eine Mischung aus Kiwi und Banane ist und vom Aussehen an eine igelige Zitrone erinnert. Kurioses Ding laughing

 

Bis denn wink

 

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