Mit Gottes Segen im Gepäck

Mittwoch, 17.05.2017

 

10.05.17- 17.05.17 Coromandel

 

Moinsen,

 

Um 10 Uhr morgens trafen wir bei der Farm von Ian and Bev Bailie ein, bei denen unsere Bekannschaften von der Südinsel, Theresa und Jonas, die letzten 2 Monate gearbeitet haben. Dadurch entstand auch der Kontakt mit Ian and Bev und nun hatten wir ein kleines Bewerbungsgespräch bei den beiden. Dieses verlief typisch Neuseeländisch, also unfassbar locker. Bev zeigte uns die Farm in dem sie mit uns 2 Stunden lang auf einem Quad über das gesamte Farmland gefahren ist und danach wurden wir zum Mittagessen eingeladen. Nach insgesamt also 4 Stunden lockerem Beisammensein stand fest, das wir den Job haben laughing Können also zur Kälberzeit im Juli und August bei Ian und Bev arbeiten und bekommen sowohl Unterkunft, als auch Essen bereitgestellt. Ian und Bev sind super nett und wir haben auch schon richtig Lust bei den beiden zu arbeiten. Außerdem wird Ian noch einen befreundeten Farmer in Hawkes Bay fragen, ob wir eventuell den Juni bei ihm arbeiten können. Das wäre natürlich fantastisch. smile

 

Mit einem neuen Job im Gepäck machten wir uns also glücklich auf , in Richtung Coromandel, da wir dort unsere alten Arbeitskollegen von unserer ersten Arbeitsstelle wiedertreffen wollten. Die Nacht verbrachten wir allerdings noch auf einem freedom campspot zwischen Thames und Coromandel town, da wir nicht mitten in der Nacht ankommen wollten. Diese Nacht wurde allerdings zu einer der schlimmsten Nächte unserer Reise, denn einige biestige Mücken hielten uns bis 2 Uhr Nachts wach und belästigten uns mit Stichen an den unmöglichsten Stellen (unterm Fuß, auf dem Augenlied etc.)undecided

 

Die Fahrt nach Coromandel town war uns ja bereits bekannt, doch trotzdem wieder unfassbar schön diese tolle Küstenstraße entlang zu fahren. Leider spielte an dem gesamten Tag das Wetter verrückt und es regnete wirklich ununterbrochen wie aus Eimern. Völlig untypisch für die sonnige Coromandel Halbinsel. Am Top 10 Holiday Park angekommen blickten wir wieder in die uns vertrauten Gesichter (nur Summer fehlte leider) und es war wirklich schön die ganzen Leute wiederzusehen. Gerade mit Roberto und Terry hatten wir uns ja sehr sehr gut verstanden.
Caron gab uns sogar direkt eine kostenlose Nacht auf dem Campingplatz und so konnten wir wieder mal den ganzen Luxus des Platzes spüren (heiße Dusche, kostenlose Wäsche etc.) Sogar unser altes Wifi Passwort funktionierte, so dass wir direkt unlimted Wifi hatten cool

Den Abend verbrachten wir denn bei Roberto und Sandra, die uns zum Essen und Bier/Wein einluden.smile

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nach Auckland fahren, aber da wir den halben Tag damit verbrachten Unterkünfte auf Samoa zu buchen und wir gerne Summer noch einmal wieder sehen wollten (hatte am folgenden Tag Dienst) blieben wir noch eine Nacht auf Coromandel. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von allen am Nachmittag und fuhren weiter nach Tuakau, da wir in Auckland leider keinen legalen Schlafplatz gefunden haben. Dort durften wir legal direkt an einer Kirche schlafen und als wir am nächsten Morgen frühstückten wurde wir etwas von den Menschenmassen überrascht, da wir ganz vergessen hatten das es Sonntag ist und dazu auch noch Muttertag. Mit dem Spruch „Ihr seid heute also die Ersten laughing“ wurden wir lustig und freundlich vom Pastor begrüßt und nach einem interessanten Gespräch zum Abschied gesegnet. Dieser Segen sollte uns an diesem Tag wirklich noch sehr viel gutes bescheren.tongue-out

Nachdem wir also durch Brot und mit Gottes Segen gestärkt waren fuhren wir weiter nach Auckland um uns da mit Aileen, Fabi , Emma und Johanna zu treffen. Der erste Glücksmoment ließ auch nicht lange auf sich warten und so bekamen wir unseren überwachten Park and Fly Stellplatz zu dem halben Preis von dem, den wir beim Buchen zugeteilt bekamen. 9 Tage für 63 Dollar (ca. 40 € ) und inklusive Flughafenshuttle (sogar Nachts) sind echt in Ordnung. Außerdem.fanden wir danach einen kostenlosen Parkplatz in Zentrumsnähe, was in Auckland ansonsten nicht wirklich einfach ist. Im Zentrum angekommen checkte ich kurz die Emails und so folgten die Glücksmomente 3 und 4. Erstens haben wir ein Jobangebot von Ian´s Kumpel bekommen und zweitens meldete sich jemand aus der Nähe von Auckland, ob wir nicht Lust hätten bei denen für ein paar Tage zu Wwoofen. Das war sowieso von uns geplant für die 3 Tage vor Samoa, nur hatten wir bis dato kein Glück bei der Suche. Das Segnen hatte also vollen Erfolgsmilecool

Völlig glücklich trafen wir uns danach bei dem wohl besten Gelatiere Neuseelands mit Aileen, Fabi , Johanna und Emma zum genießen der Giapo Eiskreationen. Allerdings war dies auch ein kleines Abschiedsessen, denn Aileen und Fabi flogen bereits an diesem Abend zurück nach Deutschland und Johanna folgt ihnen nächste Woche. Emma bleibt noch ein wenig hier und wir werden uns sicherlich zu dritt noch einmal hier wiedertreffen. Aber auch in Deutschland wird es sicherlich ein Revival zu sechst geben wink

Abends fuhren wir denn zu unserer Wwoofing Stelle nach Pukekohe. Hier bekamen wir noch ein Abendessen und lernten dabei Craig und Alisa kennen. Die beiden Arbeiten Vollzeit, so dass wir Tagsüber das Haus und das riesige Grundstück für uns alleine hatten. Außer der Katze Garfield hatten wir allerdings noch durch 5 Pferde, 10 Kühe und einiger Schafe genügend tierische Unterhaltung. Dazu hatten wir sehr schnelles Wifi, ein eigenes Badezimmer, einen vollen Kühlschrank und ein tolles Zimmer, so dass die Tage echt angenehm waren. Vor allem da die Arbeit nur ca. 3 Stunden täglich war. Am ersten Tag mussten wir Holzstapeln und abgesägte Äste mit einem Quad (mehr Fun als Arbeit cool) durch die Gegend fahren, am zweiten Rasenmähen und Unkraut entfernen und am dritten nochmals Unkraut entfernen. Unkraut entfernen war übrigens die Aufgabe die mit Abstand am unlustigsten war , vor allem im Regen. laughing

Ansonsten aber echt ne verdammt coole Wwoofing Stelle , bei welcher wir sehr viel Freiheiten und sehr leckeres Essen hatten.smile

Nun verbringen wir noch eine letzte Nacht hier, bevor wir morgen nach Auckland fahren um von da aus mit dem Flieger in die Südsee zu starten.cool Wir wissen noch nicht, ob wir dort irgendwo Wifi haben, also werden wir uns wohl erst nächste Woche wieder melden. Hoffentlich mit einigen tollen Fotos und Stories aus Samoa im Gepäck wink

 

Bis denn tongue-out