Pinguiiiiiiiiine in Oamaru

Freitag, 21.04.2017

 

Dunedin/Oamaru 11-14.04.17

 

Moinsen,

 

unser erster Tag in Dunedin war entgegen unserer Erwartung bis zur Nacht trocken. Nach kurzem einkaufen, reparieren unserer Beleuchtung im Auto und tanken, fuhren wir zur steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street.

Die Baldwin Street hat eine maximale Steigung von unfassbaren 35 % ,was aber leider auf Bildern nicht wirklich gut erkennbar ist und verrückterweise haben sich wirklich Leute dort angesiedelt. laughing Was einem auf die Idee bringt sich dort nieder zu setzten verstehen wir allerdings beide nicht wirklich. laughing

Die kommenden Stunden verbrachten wir in einem tollen Tierhaus, im friedlichen botanischen Garten und schauten uns einige tolle Kirchen an, bevor wir uns einen Parkplatz für die Nacht suchten.

Die nächsten Tage verbrachten wir überwiegend in der Library, da es ununterbrochen regnete und nutzten unsere Zeit dafür um unseren nächsten Urlaub zu planen. Da wir hier relativ nah an der Südsee sind und wir diese unbedingt ein Mal erkunden wollten, ist diese natürlich prädestiniert für einen kurzen Urlaub. Unser genaues Ziel stand noch nicht fest , aber nach stundenlangem Recherchieren und Abwägen von Vor-und Nachteilen haben wir einen Flug nach Samoa gebucht.smile Der Urlaub geht eine Woche vom 18ten bis 25ten Mai und Unterkünfte werden wir uns vor Ort suchen. Warum Samoa? Von vorne herein hatten wir 4 Favoriten aber Fiji ist uns einfach zu touristisch, Cook Islands leider zu teuer und Tonga doch etwas zu sehr abgeschieden. Samoa ist sehr viel abwechslungsreicher, weniger touristisch und hat trotzdem den Charme, die die gesamte Südsee verspricht. Vom Preis her bewegt sich das ganze zwischen Fiji und Tonga und die Flüge kosten uns ca. ein 6tel von dem Preis, den wir in Deutschland hätten bezahlen müssen. Außerdem fliegen wir statt 2 Tagen pro Flug auch nur 4,5 Stunden laughing smileWir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf einen hoffentlich Südsee-Traumurlaub. smilecool

In unseren „Libraraypausen“ verbrachten wir die Zeit mit Fabi und Aileen, die wir ja in Arrowtown kennenlernten, mit Johanna und Emma oder Jessica und Andi.

Nach 3 Tagen hing uns allerdings der Regen und Dunedin zum Halse raus und wir reisten zusammen mit Fabi,Aileen,Johanna und Emma weiter nördlich in Richtung Oamaru. Auf dem Weg dorthin guckten wir uns eine trotz Platzregen traumhafte natural cave in der Nähe von Waitati an und die seltsamen riesigen runden Steine am Strand von Moeraki an, bei dem bis heute unklar ist weshalb die da am Strand liegen.laughing

Am Abend verabschiedeten wir uns da die 4 weiter zum Lake Pukaki fuhren und wir uns noch die Pinguine in Oamaru angucken wollten.

Zu Zweit fuhren wir also nach Oamaru um uns einen guten Platz zu suchen. Endlich hörte nach 3 Tagen auch dieser unfassbar nervige Dauerregen auf und so konnten wir das schöne Oamaru genießen. Einzig und allein der Wind war immer noch sehr kräftig und so stark, dass die Wellen so kraftvoll waren, das diese an dem sicherlich 10 Meter hohen Wellenbrecher so stark zerbarsteten, das das Wasser über 40 Meterhoch in die Luft geschleudert wurde. Spektakuläre Augenblicke die wir dort zu Gesicht bekamen!! surprised

Nach dem das Meer sich gegen Dämmerung etwas beruhigte und die Nacht die Dunkelheit mit sich brachte , kamen auch schon die ersten Pinguine an Land. In Oamaru sind nämlich blaue Zwergpinguine mit einer Größe von 10 bis maximal 20 Zentimetern beheimatet. Da deren Nester allerdings ca. 300 Meter vom Meer entfernt liegen und die Menschen leider eine Straße und Gebäude zwischen Meer und Nachtlager der Pinguine bauten, müssen diese jeden Abend ihre Angst überwinden und über die Straße und zwischen den Gebäuden einen Weg zu ihren Nestern finden.

Leider haben einige Menschen keinen Respekt vor diesen fantastischen wildlebenden Pinguinen, halten keinen Abstand und leuchten diese mit Taschenlampen und Blitzlichtgewitter an ,bis diese nicht mehr wissen wo sie sind.undecided Völlig verängstigt verbrachten diese teilweise 5 Stunden im Gebüsch oder am Straßenrand , bis die meisten Menschen diesen Ort wieder verließen. Zum Tierschutz haben einige Neuseeländer sogar einen Tunnel unter der Straße errichtet , damit die Pinguine beruhigt die Straße überqueren können.smile Gerade das Verhalten der Asiaten hat uns wirklich geschockt! Die Pinguine an sich watscheln, wenn sie sich ungestört fühlen , ansonsten gemütlich über die Straße , sind super niedlich und können deutlich lauter schreien als wir es erwartet hatten.laughing

Die Nacht verbrachten wir in der Nähe am Strand und am nächsten Tag guckten wir uns die schöne Altstadt von Oamaru an. Aus unserer Sicht eine der schönsten Städte Neuseelands, wenn auch nicht sehr groß.

Am Nachmittag fuhren wir in Richtung Lake Pukaki um uns mit den anderen 4 wieder zu treffen. Aber die Storie kommt denn beim nächsten Mal wink

 

Bis denn tongue-out